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Mittwoch, 31. Oktober 2007Aldi geht mobil - Salut!-mobile Ab kommendem Montag bietet Aldi mit Salut!-mobile in der Schweiz wie auch Coop und Migros ein mobile Prepaid-Angebot an. Ein Abo-Angebot sei bisher nicht vorgesehen.Ein Startpaket mit einem Guthaben von CHF 20.00 wird für 20 Franken angeboten, ob auch Telefone vergünstigt abgegeben werden, ist nicht bekannt. Gemäss Aldi-Suisse-Sprecher Sven Bradke würden die Minutenpreise noch geheim gehalten, "um die Spannung aufrechtzuerhalten". Aldi hat mit dem Wiederverkauf von Mobilfunkangeboten bereits Erfahrung und bietet zB. in Deutschland mit Aldi Talk ein Prepaid-Angebot zu attraktiven Konditionen (auch mit Flatrate) an. Für das Angebot wird Aldi das Netz der Mobilfunkanbieterin sunrise benutzen, wie dies bereits die cablecom und Tele2 tun. Das Angebot der Migros basiert auf dem Swisscom-Netz und Coop arbeitet mit Orange zusammen. Wir sind wirklich gespannt, ob hier ein echter Preishammer bevorsteht. Obwohl sich die grossen Mobilanbieter offensichtlich nicht gegenseitig wehtun möchten und die Preise in der Schweiz künstlich und mit fadenscheinigen Argumenten hochhalten, scheinen sie über die Wiederverkaufsangebote regelrechte Stellvertreterkriege auszufechten. Dem Konsumenten soll's recht sein. Arcor bringt Digital TV in 51 Städte Der Breitband- und Telefonie-Anbieter Arcor lanciert Arcor Digital-TV.Das IPTV-Angebot ist in Verbindung mit den Arcor All-Inclusive Angeboten mit 6000 resp. 16000 Kbit/s Downstream in 51 Deutschen Städten erhältlich. Die All-Inclusive-Anschlüsse kosten € 34.95 resp. € 39.95 und beinhalten den Telefonanschluss, eine Telefonflat und eine DSL-Flat. Digital-TV schlägt mit zusätzlich € 9.95 pro Monat und einem Einrichtungspreis von € 49.95 zu buche. Darin sind 50 free-TV-Sender enthalten. Zusätzlich können gegen Aufpreis zusätzliche Senderpakete gebucht werden. So stehen Paktete für Sportbegeisterte ebenso auf der Karte wie Sprachpakete mit russischen, polnischen und nicht weniger als 10 türkischen Sendern. Zu den normalen Sendern können aus einer Online-Videothek über 500 Filme abgerufen werden. Diese kosten ab € 1,49 und können während 24h beliebig oft angesehen werden. Zusammen mit der Zeitschrit TV-Movie wurde zudem ein elektronischer Programmführer entwickelt, der bei der Navigation durch den Senderdschungel helfen soll. Staatlich subventioniertes Glasfasernetz ewz.zürinet gestartet![]() Das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich hat 7 Monate nach dem Volksentscheid über das staatlich subventionierte Glasfasernetz die ersten 55 Haushalte ans Internet angeschlossen. Die Services sollen in Zukunft von verschiedenen Dienstanbietern zur Verfügung gestellt werden. Während dem Pilotbetrieb werden die Kunden vom Anbieter Orange versorgt. "Preislich soll das für 2008 geplante Einstiegsangebot deutlich unter CHF 100.- pro Monat liegen. Schliesslich sollen sich alle den Einstieg in die digitale Zukunft leisten können“, sagt Orange CEO Andreas S. Wetter zum Start des Pilotprojekts. Soso. CHF 100.- pro Monat sind ja ein Pappenstiel. Wahrscheinlich wird also zuerst einmal der Züriberg ans EWZ-Netz angeschlossen werden... Die von Orange angebotenen Dienste: -Orange Digital TV (einige Sender in HD-Qualität) -Orange Video on Demand (zT. HD-Qualität) -Orange TV-Recorder (mehrere Sendungen gleichzeitig aufzeichnen) -Orange Ultra Highspeed Internet (20000/20000) -Orange Voip-Telefonie (wobei die Anrufe ins Orange-Mobilnetz sinnigerweise teurer sind als zu Swisscom) -Orange Mobiltelefonie hmmm. Vielleicht will ich das Angebot trotzdem haben... Dienstag, 30. Oktober 2007Die Mauer kommt zurück![]() Es ist allgemein bekannt, dass alle Anfragen von chinesischen Webseiten an ausländische Server gefiltert und zT. blockiert werden. Gestern berichtete Spiegel Online über eine Studie, die besagt, dass so gut wie keine Links von chinesischen Seiten auf ausländische Webseiten führen. Anscheinend können ausländische Webseiten von China aus nur mit erheblicher Verzögerung aufgerufen werden. Neu ist aber, dass gemäss einem Artikel der Washington Post auch der Kreml über ähnliches nachdenkt. So würden bereits jetzt negative Meldungen über den Kreml in der schieren Fülle von regierungstreuen Beiträgen untergehen. Anscheinend werden in Russland Horden von Bloggern und Newsschreibern beschäftigt, um die jetzige Regierung zu beweiräuchern und kritische Stimmen zu übertönen. Da das Internet als Medium auch in Russland enorme Wachstumsraten verzeichnen kann (seit 2002 stieg die Zahl der Internetnutzer von 8% auf 25%), wird es immer wichtiger für die Meinungsbildung. Dies haben auch die Behörden erkannt und darum lenken sie nun den Informationsfluss mit üblichem Charme in die richtige Richtung: Prosecutors have begun to target postings on blogs or Internet chat sites, charging users with slander or extremism after they criticize Putin or other officials. Most such incidents have occurred outside Moscow, and federal officials deny that they signal any broader campaign to control the Internet. Sogar ein eigenes/abgesperrtes Netz sei angeblich geplant: But in July, Putin briefed his Security Council on plans to make Russia a global information leader by 2015. Russian news media reported that those plans included a new network apart from the global Internet and open only to former Soviet republics. ...
who's next? Die Schweiz könnte auch noch eine eigene Firewall gebrauchen, damit keine schlechten Einflüsse aus der EU auf unsere braven Bürger niederprasseln. Montag, 29. Oktober 2007Die schnellsten Breitband-Angebote im Vergleich
Die Breitband-Abos in der Schweiz werden zwar nicht günstiger, dafür dank "neuer" Technologien um einiges schneller. Deshalb habe ich hier eine Auflistung der schnellsten Angebote für Privatkunden der wichtigsten Schweizer Provider zusammengestellt.
Technologien ![]() Zum Einsatz kommen neben dem bewährten TV-Kabel neu VDSL und ADSL2+. Interessant scheint mir va. das für die Schweiz neue ADSL2+, wird hier doch endlich die Entbündelung der letzten Meile realisiert. Dies ist auch bei den monatlichen Kosten zu berücksichtigen, da für ADSL2+ keine zusätzlichen Kosten für die Telefonleitung oder den Kabelanschluss anfallen. Die Angebote sind vorerst nur in Sitten und Solothurn erhältlich. Man darf aber gespannt sein, was uns ADSL 2+ noch bringen wird. Obwohl das Angebot der cablecom im Downstream das langsamste ist, reicht die Geschwindigkeit für das zügige Herunterladen von PDF-Dateien oder was man sonst so mit einem hispeed-Anschluss herunterlädt. Zudem ist das Angebot, wenn es zusammen mit digital phone oder digital tv bestellt wird, im ersten halben Jahr für gerade mal 32.50 erhältlich und damit ein echtes Schnäppchen. Die VDSL-Angebote werden ab Mitte November alle auf 20 Mbit/s Downstream hochgerüstet und werden dann die schnellsten Angebote sein (Wohl nur für kurze Zeit, weil diese Geschwindigkeiten auch mit ADSL 2+ oder Kabel erreicht werden können). Wo Verfügbar, darf auch mit VDSL gerechnet werden. Wenn also die Swisscom bei euch in der Nachbarschaft solche wunderschönen Kästen installiert, lohnt sich eine Nachfrage beim Provider des Vertrauens bestimmt. Achtung Nebenkosten Nicht zu vergessen sind die Anschaffungskosten für Geräte und Aufschaltgebühren. Zumal diese bei einem Anbieter- oder Technologiewechsel meist nicht weiterverwendet werden können. Ein Router für mehrere hundert Franken fällt da durchaus ins Gewicht.
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