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Freitag, 30. November 2007Junge lassen sich Black Box implantieren 'Junge wollen eine Black Box im Auto' titelt die heutige Ausgabe von 20min.Ok, sie können nix dafür, denn sie werden übers Portemonnaie manipuliert. Der Versicherungsriese Axa (dachte immer, das sei zum Duschen), bietet dafür 20% Prämienrabatt. Dazu Axa-Sprecher Martin Läderach: «Wir rechnen mit bis zu 5000 jungen Automobilisten, die sich für unser Angebot entscheiden.» Bei den Versicherungspreisen sollte man vielleicht eher sagen, "die wir zu unserem Angebot nötigen". Die fürsorglichen Tanten vom Bundesamt für Strassen (Astra) durften auch noch ihren Senf dazugeben und liessen verlauten, beim Astra gebe es die Idee, bei «unverbesserlichen Wiederholungstätern» eine Black-Box-Pflicht einzuführen. Mein kleiner Ausblick: 2008: -Alle Versicherungen führen ähnliche Angebote ein. 2012: -Die Black-Box wird obligatorisch. Nicht weiter schlimm, da sowieso schon 95% der Bürger wegen der Prämienrabatte eine solche Petz-Box eingebaut haben. 2013: -Black-Box 2.0 mit GPS-Anbindung wird eingeführt 2014: -Das Astra führt eine vollautomatische Überwachung aller Verkehrsteilnehmer ein. Da das Gerät jederzeit weiss, wo man sich gerade aufhält, können Bussen bei Geschwindigkeitsübertretungen vollautomatisch erstellt werden. Die Bussgelder werden für die SBB und Verkehrsberuhigungsmassnahmen verwendet. War nur so ein Anfall von mir... Swisscom soll iPhone-Zuschlag bekommenMit einem Zwei-Jahresvertrag soll das Modell mit 16 Gigabyte CHF 599.- kosten. Die Swisscom wollte die Informationen nicht bestätigen: «Das sind reine Spekulationen», so Unternehmenssprecher Carsten Roetz. Auch Andrea Brack von Apple Schweiz hält sich bedeckt: «Mir ist von solch einer Ankündigung nichts bekannt.» Donnerstag, 29. November 2007United Internet auf Shopping-TourSo wurde gestern bekannt, dass United Internet über 20% des Providers Versatel gekauft hat. Über die Holding-Gesellschaft MSP hält United Internet zusammen mit Drillisch ausserdem Anteile am Provider Freenet AG. United Internet verfolgt mit den Beteiligungen nach eigener Aussage "eine strategische Positionierung im Rahmen der erwarteten Konsolidierung des deutschen DSL-Marktes".
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Mittwoch, 28. November 2007Wieso Kabelinternet in Deutschland nicht in die Gänge kommtGemäss Bitkom sehe das Bundeskartellamt die Telecomindustrie und Kabelanbieter als gesonderte Märkte an. Dies habe zur Folge, dass Übernahmen innerhalb der Kabelindustrie verunmöglicht würden. "Wir plädieren dafür, dass das Bundeskartellamt bei seinen Entscheidungen berücksichtigt, dass Kabelnetzbetreiber und Telekommunikationsanbieter in Konkurrenz zueinander stehen", sagte Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer zu Financial Times Deutschland. So hätte die Behörde zuletzt den geplanten Einstieg von KDG beim kleineren Anbieter Primacom blockiert. Derzeit wartet KDG noch auf die Zustimmung des Kartellamts, rund 1,2 Millionen Anschlüsse vom Rivalen Orion zu übernehmen. In den USA oder auch in der Schweiz beherrscht die Kabelbranche rund 50 Prozent des Marktes für Breitbandanschlüsse. Einer Studie des Beraterhauses Solon zufolge werden deutsche Kabelnetzbetreiber ihren Anteil von derzeit vier Prozent bis 2010 auf kaum mehr als zehn Prozent steigern können. Die grössten Kabelanbieter Deutschlands sind Kabel Deutschland, Kabel BW und Unitymedia.
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23:44
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Schweiz: Entbündelung kommt in GangEin Blick über die Grenzen dürfte zeigen, dass die Konkurrenten durch die Entbündelung mit günstigeren und schnelleren Internetangeboten kommen werden. Unter Entbündelung versteht man die Installation eigener Infrastruktur bis in die Swisscom-Zentralen. Bis anhin waren die Konkurrenten von Swisscom lediglich Wiederverkäufer von deren ADSL-Angeboten. Im Juli hat der Provider VTX als einer der ersten eine entbündelte Zentrale in Sion eingerichtet und kann dort nun das schnellere ADSL2+ anbieten (zB 8 Mbit für CHF 47.- oder 20 Mbit für CHF 87.-). VTX ist zuversichtlich, bis Mitte 2008 eine Abdeckung von 50 Prozent zu erreichen. Solnet bietet ebenfalls ADSL2+ in einem Pilotversuch in Solothurn an. Sunrise will 120 Zentralen aufrüsten und bis Ende 2008 35% der Bevölkerung mit dem Angebot erreichen. Für die Installation von eigener Infrastruktur in den Zentralen müssen die Provider Miete bezahlen. Diese sei zu hoch und so wird auch der Ruf nach einer Regulierung wieder laut. Dem Konsumenten soll's recht sein. Dienstag, 27. November 2007Sarkozy will Filesharer kontrollierenNun werden Nägel mit Köpfen gemacht, wie 01net berichtet, denn Sarkozy möchte "das Internet zivilisieren". Gemäss den Plänen soll eine neue Behörde Internetbenutzer mit verdächtig hohem Traffic-Volumen beobachten, verwarnen und bestrafen. Die Rechteinhaber applaudieren. Verbraucherschützer haben bereits Widerstand angekündigt. Es ist nicht klar, ob das Vorhaben verfassungskonform ist. Folgendermassen soll die neue Behörde vorgehen: -Bei illegalen Downloads soll der Benutzer durch seinen Internetanbieter verwarnt werden, falls eine Klage eines Rechteinhabers eingegangen ist. -Sollte dies mehrmals vorkommen, kann sein Internetzugang ohne richterlichen Beschluss gesperrt werden. Der User wird dann in eine landesweite schwarze Liste aufgenommen. -Internetanbieter, die die Kooperation verweigern, können bestraft werden. -Die Internetanbieter werden ebenfalls angehalten, Filtertechniken anzuwenden. -Die neue Behörde soll ebenfalls Inhaltsanbieter bei Copyright-Verstössen zur Entfernung der Inhalte auffordern. -Tauschplattformen sollen Erkennungsmechanismen einführen, um geschützte Inhalte gar nicht erst online zu schalten. -Digital Rights Management (DRM) bleibt erlaubt, solange die Dateien auf allen Abspielgeräten funktionieren. -Filme werden 6 Monate nach der Kinopremiere als Video on Demand (VOD) erhältlich sein, genau wie DVDs. Dies war von den Internetanbietern gefordert worden.
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Montag, 26. November 2007Vodafone senkt Preise Vodafone Deutschland hat die Preise seiner All-Inclusive-Pakete um jeweils 5 Euro gesenkt. Das günstigste Komplettpaket mit Daten- und Telefon-Flatrate kostet neu € 29,95Mit den All-Inclusive-Paketen erhält der Kunde die ersten 3 Monate geschenkt. Zudem wurden wie bei Arcor (gehört ebenfalls zu Vodafone) die Telefon Flatrates International I & II für € 3,95 resp. € 14,95 eingeführt. Samstag, 24. November 2007Web 2.0 Entertainment - Aviatik Mashup
Flugdaten des Flughafens Kloten werden auf einer Google Map visualisiert. Cool ! Server leider häufig überlastet... vielleicht wird's in ein paar Tagen besser sein.
Air Traffic Diese Applikation ist im Rahmen einer Diplomarbeit an der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW) im Departement Technik, Informatik und Naturwissenschaften entstanden. OLPC und die Konkurrenz
Das Wall Street Journal berichtet über den OLPC und seine Konkurrenz, den Classmate PC mit Intel Chip.
Vor 7 Monaten war sich der Initiator des Projekts, Nicholas Negroponte noch sicher, dass dieses Jahr 2,5 Millionen Einheiten verkauft würden. Auch hatte er ausgesagt, dass im Jahr 2008 100-150 Millionen Laptops in Entwicklungsländer verkauft würden. Die Rechnung könnte aufgehen, wenn auch nicht so, wie es sich viele OLPC-Enthusiasten vorstellen. Immerhin hat der OLPC die Konkurrenz von Intel & Microsoft & Asus aufgerüttelt und der Markt könnte in nächster Zeit mit sehr günstigen Laptops überschwemmt werden. Wenn man es nüchtern betrachtet, können so ebenfalls Kinder mit Laptops ausgerüstet werden, für die diese Geräte vorher unerschwinglich waren. Wie sagte Negroponte doch? "I'm not good at selling laptops, I'm good at selling ideas."
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Arcor hat sich zum Widerspruch entschlossenNeben Arcor erhielten auch Tele2 und Kielnet die einstweilige Verfügung. Verschiedene Gerichte bearbeiten nun die Fälle, einige Richter haben bereits Skepsis darüber geäussert, ob Zugangsanbieter eine solche Sperrung überhaupt durchführen sollten oder können. Sollte dieses Vorgehen Schule machen, könnten die Provider zur Sperrung tausender von Webseiten gezwungen werden. Kläger war die Firma Kirchberg Logistik, die eigene Erotikangebote im Internet betreibt und durch die Klage wohl hoffte, sich unliebsame Konkurrenten aus dem In- und Ausland vom Leibe zu halten, welche keine mit dem deutschen Jugendschutz vereinbare Alterskontrolle für den Zugang zu ihren Angeboten installiert haben. Arcor hatte anfänglich eine technische Sperrung eingeführt, wodurch jedoch auch 3,5 Millionen anderer Webseiten gesperrt wurden. Darauf hatte die Deutsche Piratenpartei einen Proxyserver zur Umgehung dieser Massnahme aufgeschaltet. Eine später eingeführte Sperrung auf Basis des DNS-Systems konnte einfach durch die Verwendung alternativer DNS-Server umgangen werden.
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Auch Versatel und O2 wollen VDSL-Netz Nach Alice, Arcor und einigen kleineren lokalen Anbietern gab auch Versatel Pläne bekannt, wonach der Anbieter mit dem Bau eines eigenen VDSL-Netzes in umsatzstarken Regionen beginnen möchte. In den übrigen Gebieten wolle die Telefongesellschaft das Netz der Telekom nutzen, sofern es zu einer Einigung komme, sagte Vorstandschef Peer Knauer der Nachrichtenagentur „dpa-AFX“.Das schneller Netz soll für die Übertragung datenintensiver Inhalte wie beispielsweise HDTV genutzt werden. Gemäss Knauer werden die Ausgaben die Konsolidierung der Telekomindustrie beschleunigen. „Am Ende sehe ich neben der Telekom zwei bis drei weitere Spieler.“ Der Telekomkonzern Telefónica (O2) möchte gemäss Gerüchten ebenfalls ein eigenes VDSL-Netz aufbauen, Details wurden noch keine bekannt. Freitag, 23. November 2007XO jetzt weltweit erhältlich (fast) Der XO-1, auch bekannt als '100 Dollar Laptop' kann jetzt weltweit bestellt werden. Zudem wurde das 'Give One Get One' genannte Spendenprogramm bis Ende des Jahres verlängert.Auf der offiziellen Website des Projektes steht, wie es geht: If I live outside of the US or Canada, may I participate in Give One Get One? Yes, but only if you provide a shipping address within the US or Canada. To participate, please call 1-949-608-2865. International calling charges will apply. Es ist also eine Adresse in den USA nötig. Bisher waren überhaupt keine Bestellungen ausserhalb der USA und Kanada möglich, was dazu führte, dass einzelne XOs zu völlig überhöhten Preisen auf Ebay auftauchten. Wer nun keinen Bekannten in den USA hat, der kann trotzdem ein solches Gerät kaufen. Ein Amerikaner bietet die Weiterleitung des Paketes für $30 an. Ebenfalls auf Ebay. Gemäss Auktionsbeschreibung, um den Geschäftemachern den Wind aus den Segeln zu nehmen. Opera Mini 4 Gestern habe ich mir den neuen Opera Mini 4 runtergeladen und auf mein Sony Ericsson K800i installiert. Bis jetzt bin ich immer mit Opera Mini 3.0 mobil rumgesurft und das hat auch gut funktioniert. Gestört hat mich bei diesem Browser eigentlich nur, dass er keine genaue, verkleinerte Vollansicht der Homepage anzeigte die man sehen wollte und das alles nur im Hochformat. Zum Glück hat Opera genau diese 2 Punkte in ihren neuen Browser ergänzt. Die verkleinerte Darstellung der Seiten ist wirklich eine tolle Sache, man kann so einfach viel besser navigieren. Sobald man was auf der kleine Ansicht sieht mit dem Zoom Werkzeug drüber, einmal klicken und der gewünschte Inhalt erscheint in einer Grösse die man lesen kann. Auch die Möglichkeit die Seiten im Querformat zu betrachten ist ein wirklich gelungenes Feature, da es nun befähigt die Page ganz zu öffnen und mit Rauf oder Runter den ganzen Inhalt zu lesen. Leider hat es Opera immer noch nicht geschafft eine Zurückfunktion auf ein Taste zu legen, jetzt muss man immer noch mühselig über ein Menu die Zurückfunktion suchen gehen. Egal, mein Fazit ist : Mit diesem Browser auf dem Händy, kann man sogar die öffentlichen Verkehrsmittel ohne Langweile benützen. Donnerstag, 22. November 2007sunrise lässt Kundenmails googeln Sunrise lässt verlauten, dass sein E-Mail-Dienst ab erstem Quartal des kommenden Jahres neu in Zusammenarbeit mit Google betrieben werden wird. Sunrise bezeichnet dies als 'Meilenstein in der Neupositionierung'.Bisherige Kundinnen und Kunden von Sunrise freesurf plus, Sunrise premiumsurf sowie mysunrise sowie alle Neukunden werden ab diesem Zeitpunkt von erhöhter Speicherkapazität für ihre E-Mails profitieren. Die neue Plattform soll auf Google Mail basieren. Die Details der Zusammenarbeit werden anlässlich der Lancierung bekannt gegeben. Schön, dass die Datenkrake Google bald auch in den privaten Mailboxen von Herr und Frau Schweizer herumstöbern darf. Diese haben fleissig die Mailadressen auf ihre Visitenkarten gedruckt und werden diese nicht ändern. Ob sie wollen, dass ihre Mails neu von Google verwaltet werden, scheint niemanden zu interessieren. Google Mail gibt es gratis. Die sunrise-Kunden müssten eigentlich bald eine Preissenkung kriegen. Swisscom drückt auf die Tränendrüsen Oh. Die Arme Swisscom. Heute wurden gleich zwei Presseverlautbarungen veröffentlicht, in denen Swisscom sich als Innovator und geprügeltes Kind darstellt.Hier ein paar Auszüge: Wettbewerb im Breitbandmarkt spielt (Ja, deshalb liegen die Preise bei uns in der Regel auch 100% über den Preisen von zB Deutschland oder Frankreich, man könnte jetzt ja wie beim Mobilfunk auch die Berge und solchen Quatsch als Argument bringen...) ... Swisscom erkennt auf dem Markt für Breitbanddienste keine beherrschende Stellung und hat deshalb ihren Konkurrenten bisher kein reguliertes Bitstromangebot unterbreitet. ... Darüber hinaus bietet Swisscom schon seit Jahren Konkurrenten attraktive Wiederverkaufsangebote an ... Swisscom wird die Verfügung im Detail prüfen und dann über das weitere Vorgehen entscheiden. [...] Während der Dauer des Verfahrens muss Swisscom den regulierten Bitstromzugang nicht anbieten. Man darf also davon ausgehen, dass Swisscom das Verfahren weiterzieht, damit es den Bitstrom-Zugang nicht anbieten muss. Und weiter dürfen wir heute von Swisscom erfahren: Mit Natel pro liberty bietet Swisscom ein neues Abonnement mit dem günstigsten Stundentarif in der Schweiz. 30 Rappen pro Stunden wären eigentlich schon toll. Das Angebot gilt allerdings nur bei Anrufen auf das Swisscom Mobil- und Festnetz. Hier sind alle Mobile-Anbieter gefordert, also auch Orange, Sunrise und Tele2. Senkt endlich die Interconnectionsgebühren. Diese Gärtli-Angebote sind Augenwischerei. Wer weiss schon, auf welchem Netz sein Kollege telefoniert oder welcher Nutzer weiss, wie man das herausfinden kann? Eben....
Geschrieben von Broad Ben
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11:52
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