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Donnerstag, 31. Januar 2008Nahost offlineSchlechte Nachrichten für die Outsourcing-Branche: "Die Bandbreite ist um 50 bis 60 Prozent gekappt", sagte Rajesh Chharia, Präsident des Verbands der indischen Zugangs-Anbieter. In Ägypten sind Medienberichten zufolge 70 Prozent der Netzkunden von dem Ausfall betroffen. Auch in Indien ist die Verbindung ins weltweite Datennetz erheblich eingeschränkt. In Saudi-Arabien blieb mehr als die Hälfte der Netzkunden ohne Internet, berichtete die Tageszeitung "Arab News" unter Berufung auf die Saudi Telecom. Die Reparatur des beschädigten Kabels wird vermutlich mehrere Wochen in Anspruch nehmen.
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14:47
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Mittwoch, 30. Januar 2008SkyDSL: Überleben vorerst gesichert Der Berliner Technologiekonzern Teles hat den Verkauf von 80 Prozent der Anteile von skyDSL an die Schweizer Beteiligungsgesellschaft Mountain Super Angel AG bekannt gegeben. Damit ist eine entsprechende Kaufoption vom Anfang des Jahres vollzogen worden.Für die rund 24'000 Kunden des Angebots bedeutet dies, dass der Betrieb vorerst gesichert ist. Da bei den SkyDSL-Angeboten aber der Rückkanal über das Telefonnetz erfolgt und dadurch erhebliche Zusatzkosten entstehen können, wird das Überleben von SkyDSL davon abhängen, ob in Zukunft auch Angebote mit Rückkanal per Satellit eingeführt werden.
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18:02
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Das Recht auf DatenschutzIn Spanien hatte ein Rechteverwerter von Telefónica die Adressen von Kunden verlangt, die im Internet Musikdateien austauschten. Telefónica lehnte die Herausgabe der Daten ab: Das spanische Recht erlaube das nur bei Strafverfahren oder zum Schutz der öffentlichen Sicherheit und nationalen Verteidigung, argumentierte das Unternehmen. Daraufhin klagte die Vereinigung Promusicae, der Produzenten und Herausgeber von Musik- und Audioaufnahmen angehören.
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17:42
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Montag, 28. Januar 2008Schweiz will mit Aserbaidschan im Kommunikationsbereich zusammenarbeitenBundesrat Moritz Leuenberger hat am Weltwirtschaftsforum WEF in Davos mit Ali Abbasov, dem Kommunikationsminister Aserbeidschans, eine Absichtserklärung unterzeichnet. Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Staaten im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien (inkl. Post) soll intesiviert werden.
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13:09
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Swisscom nicht mit Weko einverstanden Carsten Schloter von der Swisscom will es nicht glauben: Nachdem die Wettbewerbskommission (Weko) bereits zum zweiten Mal festgestellt hat, dass die Swisscom beim Wiederverkauf von Breitbandanschlüssen marktbeherrschend sei, wird dieser Entscheid erneut angefochten. Beim ersten Mal hatte die Oberinstanz den Entscheid aufgehoben.Da die Weko lediglich die Anbieter vergleicht, die DSL-Produkte über das Swisscom-Telefonnetz verkaufen, werden die Kabelnetzanbieter mehr und mehr von Schloter als Hauptkonkurrenz heraufstilisiert. Mehr Wettbewerb und tiefere Margen würden Investitionen ins Telefonnetz schwieriger machen und somit die Position von Swisscom und seinen Wiederverkäufern gegenüber den Kabelnetzbetreibern schwächen. Versatel will wachsen Der deutsche Anbieter Versatel, der selbst als Übernahme-Kandidat gilt, ändert seine Strategie und will selbst durch Übernahmen wachsen. Das Unternehmen könnte "in den kommenden Monaten Kunden durch die Übernahme eines Telekom -Anbieters" gewinnen. Dies sei günstiger als sie "jetzt mit hohem Kostenaufwand organisch zu sammeln", sagte Versatel-Chef Peer Knauer in einem Gespräch mit dem Handelsblatt.Arcor will mit Alice zusammenarbeiten Arcor, Nummer zwei im deutschen Festnetz-Geschäft, will Gerüchten zufolge in ganz Deutschland dem Konkurrenten Hansenet Leitungen zur Verfügung stellen. Leidtragende bei dem Geschäft wäre die Deutsche Telekom aber auch Telefonica, die bisher für Kunden des Hansenet-Angebotes Alice Internetanschluss Leitungen in von Hansenet noch nicht erschlossenen Gebieten zur Verfügung gestellt haben. Hansenet gehört Telecom Italia und Arcor mehrheitlich dem Vodafone-Konzern. Die beiden Konzerne bekämpfen sich z.T. auf anderen Märkten wie Italien, wo Vodafone erst kürzlich einen Konkurrenten von Telecom Italia, den italienischen Ableger von Tele2, übernommen hat.
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Freitag, 25. Januar 2008St. Gallen plant Pilotversuch für eigenes GlasfasernetzNach der Stadt Zürich plant jetzt auch die Stadt St. Gallen einen Pilotversuch mit einem Glasfasernetz für Firmen und private Haushalte. Später sollen alle Firmen und Haushalte in der Stadt an die schnellen Leitungen für Telefon, Internet und TV angeschlossen werden. Die Sitter-Stadt wolle ein offenes Netz für alle Telefon- und TV-Anbieter zur Verfügung stellen, gab Stadtrat Fredy Brunner am Freitag bekannt. (Kleinreport). Pressemitteilung: O2 und Vodafone starten Bezahlsystem für Internet und Handy Mit dem Handy und PC mobil und sicher im Internet einkaufen - das bietet ab Frühjahr der neue Bezahl-Service von O2 und Vodafone. Er sorgt für größtmögliche Zahlungssicherheit für mehr als 70 Millionen Bank- und Mobilfunkkunden in Deutschland. Dabei können nicht nur Kunden von Vodafone und O2 das neue Bezahl-System einsetzen, um Online-Angebote zu Hause und unterwegs zu bezahlen, sondern jeder Mobilfunkteilnehmer.Kunden, die online einkaufen, wünschen sich eine einfache und sichere Art des Bezahlens, sowie eine möglichst große Auswahl an Internethändlern. Lutz Schüler, Geschäftsführer Marketing&Sales von O2 Germany: "Das mobile Internet wird immer beliebter. Unser Bezahlverfahren trägt dieser Entwicklung Rechnung. Ohne jede Registrierung bietet es rund 13 Millionen Vertragskunden von Vodafone und O2 die Möglichkeit, einfach, schnell und sicher zu Hause und unterwegs online zu bezahlen." "Mit dem innovativen Service von Vodafone und O2 lassen sich nicht nur diese Kundenwünsche erfüllen, die Zahlungsabwicklung bietet auch Händlern zahlreiche Vorteile wie etwa effizientere Abrechnungsprozesse und die Erweiterung der eigenen Kundenbasis um Neukunden, die dem Einkaufen und Bezahlen im Internet bisher skeptisch gegenüberstanden", so Frank Rosenberger, Vodafone Geschäftsführer Marketing. "Das Handy ist wie Schlüssel und Geldbörse bereits jetzt ein wichtiger Begleiter und wird zukünftig mit Funktionen wie etwa mobilem Bezahlen noch wichtiger werden." Das neue Bezahl-System funktioniert denkbar einfach: Es kombiniert das bewährte Lastschriftverfahren mit einer SMS-Zahlungsbestätigung mittels Handy. Das heißt in der Praxis: Der Kunde bestellt ein Produkt im mobilen Portal oder im Internetshop, gibt seine Mobilfunknummer und ein Passwort ein. Im Anschluss erhält er eine SMS und braucht diese nur kurz zu bestätigen, um den Betrag per Lastschrift vom Konto abbuchen zu lassen. Prepaid-Kunden, Kunden mit Firmenhandy sowie Kunden anderer Mobilfunkanbieter melden sich einmalig beim Online-Zahlungsprozess kostenfrei an. Durch die Zahlungsabwicklung über zwei unabhängige Kommunikationsmedien wird die Zahlungssicherheit deutlich erhöht, eine vorherige Registrierung unter Angabe von Bankverbindungsdaten und Kreditkartennummern entfällt. Pressemitteilung: Swisscom senkt Grosshandelspreise Swisscom senkt die Grosshandelspreise für die bestehenden DSL-Breitbandangebote um 10% (Anschlüsse) resp. 40% (Datenvolumen). Das Bitstream-Angebot für DSL-Anschlüsse ohne daran gekoppelten Festnetzanschluss (Naked DSL) wird Anfang April 2008 ebenfalls günstiger und erweitert. Nach den in letzter Zeit laufend erhöhten Bandbreiten stärkt Swisscom mit den neuen Massnahmen erneut die Position der über 20 Internet Service Provider, die wie Swisscom im Wettbewerb mit den Kabelnetzbetreibern stehen. Der intensive Wettbewerb mit den Kabelnetzbetreibern und den Mobilfunkanbietern hat zur Folge, dass die Schweiz im internationalen Vergleich über eine sehr gut ausgebaute Breitband-Infrastruktur verfügt.Der Festnetz-Breitbandmarkt verzeichnete in den letzten Jahren einen wahren Boom: In nur fünf Jahren stieg die meistgenutzte DSL-Bandbreite von 300 kBit/s auf mehr als das Zehnfache, die Zahl der Endkunden auf das Dreifache und die Abdeckung mit DSL-Diensten auf über 98% der Anschlüsse in der Schweiz. Mit dem vollständig entbündelten Teilnehmeranschluss können die alternativen Telekommunikationsanbieter seit April 2007 ihren Kunden auf dem Kupferkabel von Swisscom eigenständige Dienste wie z.B. Breitbandprodukte oder Mietleitungen anbieten. Swisscom investierte in den letzten fünf Jahren über eine Milliarde Franken in den Aufbau von DSL-Diensten. Die Kundinnen und Kunden profitieren damit von einer stark gesteigerten Leistung. Massiv ausgebaut wird derzeit die Abdeckung mit DSL-Diensten, die eine Bandbreite von rund 20'000 kBit/s ermöglichen: Bis Ende 2008 werden über 80% aller Schweizer Haushalte von dieser Leistung profitieren können. Um die Position der Internet Service Provider zu stärken, hat Swisscom beschlossen, die Grosshandelspreise um 10% (Anschlüsse) resp. 40% (Datenvolumen) zu senken. Der meistgenutzte Anschluss mit einer Datenrate von 3'500/300 kBit/s (herunterladen/heraufladen) kostet damit neu rückwirkend ab 1. Januar 2008 noch monatlich CHF 28. Mit dem stark reduzierten Preis für die Datenvolumen trägt Swisscom unter anderem der in den vergangenen Jahren gestiegenen Nutzung des Internets und den neuen Anwendungen Rechnung. Bitstream-Angebot: Von Festnetztelefonie entkoppelter DSL-Anschluss Swisscom bietet seit Anfang Dezember ihren Mitbewerbern neu ein Bitstream-Angebot (nackte DSL-Leitungen, Naked DSL) für den Wiederverkauf an. Die alternativen Anbieter können auf dieser Basis in der ganzen Schweiz integrierte Bündel eines Breitbandanschlusses inkl. Telefonie über das Internetprotokoll (Voice over IP; VoIP) anbieten. Das Angebot wurde als Pilot lanciert; das kommerzielle Angebot dazu wird am 1. April 2008 gestartet. Bereits haben elf Internet Service Provider einen Vertrag unterzeichnet. Das bestehende Angebot für Datenraten von 20'000/1'000 kBit/s und 5'000/1'000 KBit/s kostet die Internet Service Provider monatlich CHF 49 und wird mit einem zusätzlichen Angebot mit Datenraten von 3'500/300 kBit/s zu einem monatlichen Preis von CHF 46 ergänzt. Damit kommt Swisscom den Bedürfnissen der alternativen Anbieter entgegen. Regulierter Entbündelungspreis: Swisscom fordert Runden Tisch mit Marktteilnehmern Swisscom und die übrigen Marktteilnehmer sind bei der Preisfestsetzung auf eine hohe Planungs- und Rechtssicherheit angewiesen. Swisscom hat deshalb das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) ersucht, zu einem Runden Tisch der Teilnehmer im Entbündelungsgeschäft unter der Leitung der Regulierungsbehörde einzuladen. Thema dieser Verhandlungen sollen die wichtigsten Kostenelemente (Parameter) des entbündelten Teilnehmeranschlusses sein. Mit diesem Schritt will Swisscom die Umsetzung der Entbündelung unterstützen und erreichen, dass über die umstrittenen Parameter ein gemeinsames Verständnis aller Beteiligten entsteht. Die Planungssicherheit soll erhöht und langwierige Rechtsstreitigkeiten vermieden werden. Damit würden auch die Kunden unmittelbar von Preissenkungen profitieren. Bis anhin haben die alternativen Anbieter die im Nachhinein verfügten Preissenkungen nicht an ihre Kunden zurückerstattet. Mittwoch, 23. Januar 2008Vodafone Komplettübernahme von Arcor Wie die Financial Times Deutschland (FTD) in ihrer Mittwochausgabe schreibt, haben sich die Vodafone Group plc und die Deutsche Bahn AG in dieser Sache aufeinander zubewegt. Die Bahn hält derzeit noch 18% an Arcor und Vodafone möchte diesen Anteil dem Bericht zufolge gerne übernehmen. Nach FTD-Informationen stellt sich die Bahn nun einen Erlös von gut 500 Mio EUR vor (gegenüber den ursprünglich geforderten 650 Mio EUR).
Geschrieben von Broad Ben
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10:12
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Tags für diesen Artikel: arcor, deutsche bahn ag, deutschland, financial times deutschland, ftd, übernahme, vodafone
Vodafone fördert junge Migranten Die Vodafone Stiftung fördert junge Menschen mit Migrationshintergrund, die in der Bundesrepublik leben und arbeiten wollen.Mit dem Stipendienprogramm "Vodafone Chancen" bietet sie Vollstipendien an einer Partnerhochschule an. Dazu gehören die Jacobs University, die Bucerius Law School, die European Business School und die WHU - Otto Beisheim School of Management. Über die Studiengebühren hinaus erhalten die Stipendiaten finanzielle Mittel für ihren Lebensunterhalt. Ausserdem werden sie bei Praktika, Auslandsaufenthalten, der Vernetzung in akademische und gesellschaftliche Gruppen und durch regelmässige Stipendiatentreffen unterstützt. Während der gesamten Studienzeit stehen ihnen Mentoren zur Seite. Italien: Wimax-Entscheidung am 30. JanuarDarunter auch solche von nationalen Schwergewichten wie Telecom Italia (Alice), Wind (Infostrada) und Fastweb. Die Entscheidung darüber, wer den Zuschlag erhält, soll am 30. Januar fallen. Tele2 lässt die Puppen tanzen Tele2 Österreich bietet neu die virtuelle Kundenberaterin 'Lisa' für die Kundenunterstützung an.Damit führt Österreichs größter alternativer Telekomanbieter als erster innerhalb der Branche einen "Chatbot" in Verbindung mit einem "Avatar" ein. Die virtuelle Kundenberaterin ist ein textbasiertes Dialogsystem, das auf eine Datenbank zugreift, die mit Fragen, Antworten und Erkennungsmustern gefüttert ist. So können Fragen zu Tele2 Produkten rasch und zeitunabhängig beantwortet werden. Tele2 setzt damit einen ersten Schritt in Richtung Web 2.0. Sonntag, 20. Januar 2008Schweiz: Sunrise will Konsumenten von ADSL überzeugen Internet per Dialup-Verbindung kostet abends bei Sunrise neu 1.95 pro Stunde statt wie bisher 60 Rappen.Gemäss Ktipp begründet Sunrise diesen Schritt mit der angestrebten Vereinheitlichung der bis zu sechs Tagestarife. Es sieht aber eher so aus, als wolle Sunrise seine Kundschaft nachhaltig von den Vorzügen einer ADSL-Flatrate überzeugen. Diese lohnt sich bei den neuen Tarifen bereits ab 1 Stunde surfen pro Tag. Bei Bluewin/Swisscom ist das Dialup-Surfen am Abend aber noch für 70 Rappen möglich.
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