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Freitag, 10. Juli 2009Vodafone will Glasfasernetz bauen, sieht sich von Telekom behindert Vodafone will mit einem umfangreichen Investitionsprogramm in die nächste Technologiegeneration für Hochgeschwindigkeits-Internet einsteigen und ein eigenes Glasfasernetz in Deutschland aufbauen. In Heilbronn wird der Konzern in einem Pilotprojekt erstmals ein eigenes VDSL-Netz bauen und betreiben. Der Bau erfolgt in Kooperation mit der Deutschen Telekom, eine Fortsetzung oder Ausweitung auf andere Städte bleibt zunächst jedoch aus. Grund ist die bislang fehlende aber notwendige Einigung mit der Deutschen Telekom über die flächendeckende Nutzung von Leerrohren, Zuleitungen für Glasfaserkabel und Zugang zu Verteilerkästen. Friedrich Joussen, CEO von Vodafone Deutschland und Vorstandsvorsitzender der Arcor AG, will mit dem Piloten in Heilbronn ein Signal für mehr Wettbewerb im deutschen Telekommunikationsmarkt setzen. "Wettbewerb ist investitions- und innovationsfördernd. Monopolstrukturen, wie wir sie jetzt im VDSL-Bereich erleben, bremsen Fortschritt und Investitionen."Vodafone betonte im Hinblick auf das Heilbronner Projekt, das Zugangsmonopol der Deutschen Telekom müsse fallen. "17 Jahre Mobilfunk in Deutschland haben gezeigt: Wo ein Wettbewerb der Anbieter besteht, entstehen Angebote, Produkte und Preise im Wettbewerb. Davon profitieren die Verbraucher und der Standort Deutschland." Der kürzlich geschlossene Vertrag über den Wiederverkauf von VDSL-Produkten der Telekom wird bei Vodafone nur als erster Schritt gewertet. VDSL-Produkte der Telekom zu verkaufen ermöglicht Wettbewerbern und deren Kunden zwar kurzfristigen Zugang in den Markt, langfristig stärkt das jedoch das Monopol der Telekom. Vodafone testet in Heilbronn im Livebetrieb VDSL mit eigener Infrastruktur. Die "Very Highspeed Digital Subscriber Line" ermöglicht schnelles Internet mit einem Surftempo von bis zu 50 Megabit in der Sekunde. 50.000 Heilbronner Haushalte sollen ab Herbst mit Geschwindigkeiten bis zu 50 Megabit pro Sekunde surfen können. Georg Benzer, Verantwortlicher für das Netz bei Vodafone/Arcor, startete heute das Pilotprojekt zusammen mit Richard Drautz, Staatssekretär im Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg, dem Heilbronner Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach sowie Stephan Gammersbach, Deutsche Telekom AG. Ziel des Pilotprojektes in Heilbronn ist es, Lösungen für einen Ressourcen schonenden Aufbau der VDSL-Technologie zu realisieren und Erfahrungen beim Ausbau einer Stadt zu sammeln. "Schnelle Datenautobahnen sind in der Wissensgesellschaft des 21. Jahrhunderts die wichtigste Lebensader", betonte Vodafone-Manager Georg Benzer: "Wir setzen auf Investitionen in moderne Netze und auf echten Infrastrukturwettbewerb." Staatssekretär Richard Drautz erklärte: "Heilbronn ist als Pilotstadt in einer besonders komfortablen Situation: Als Wirtschaftsstandort gewinnt die Stadt in ihrer Rolle als Oberzentrum mit der digitalen Struktur an Attraktivität. Und mit den neuen Hochgeschwindigkeits-Zugängen ins Internet haben wir zumindest in Heilbronn echten Wettbewerb im Sinne der künftigen Kunden, da am Ausbau gleich zwei Unternehmen beteiligt sind." "Digitale Infrastrukturen prägen zunehmend die Attraktivität eines Standortes nicht nur in wirtschaftlicher Hinsicht, sondern auch mit Blick auf die Wohn- und Lebensqualität. Der Zugang zum Hochgeschwindigkeits-Internet ist daher nicht nur für Großunternehmen, sondern auch für die Wettbewerbsfähigkeit des Mittelstands mitentscheidend", sagte Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach. Das gelte gerade für ein Oberzentrum wie Heilbronn mit einer Vielzahl von Betrieben. "Mit VDSL kann Heilbronn zu anderen Ballungsräumen aufschließen", unterstrich Himmelsbach. Der VDSL-Ausbau verkürzt die letzte Meile - das Leitungsstück zwischen Hausanschluss und Vermittlungsstelle - auf wenige hundert Meter. In Heilbronn errichtet Vodafone dazu so genannte Multifunktionsgehäuse (MFG). Sowohl Vodafone als die Deutsche Telekom installieren darin ihre Vermittlungstechnik. Die MFG werden per Glasfasern an die jeweiligen Transportnetze angebunden. Vodafone verantwortet in Heilbronn den Ausbau des VDSL-Netzes. Ein weiteres VDSL-Pilotprojekt realisiert das Unternehmen zusammen mit der Telekom in Würzburg. In der fränkischen Stadt ist die Telekom für die Bauausführung zuständig.
Geschrieben von Broad Ben
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13:11
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Tags für diesen Artikel: deutschland, fiber, friedrich joussen, ftth, georg benzer, glasfaser, helmut himmelsbach, richard drautz, stephan gammersbach, t-com, telekom, vdsl, vodafone
Montag, 6. Juli 2009cablecom digital phone: Interessante Tarife für Anrufe ins Ausland Die Schweizer Kabelanbieterin cablecom wartet ab heute neben dem bisherigen Telefonie-Angebot mit 3 neuen Tarifen auf. Darunter auch zwei interessante Angebote für Kunden, die häufig ins Ausland telefonieren.Die Tarife: basic Der bisherige Tarif. Für 6 Rappen pro Minute ins Schweizer Festnetz (abends gratis). Anrufe ins Ausland ab 10 Rappen pro Minute. Monatliche Grundgebühr: CHF 20.00 (Promotionspreis: CHF 18.00 im ersten Jahr) freecall Rund um die Uhr kostenlos ins Schweizer Festnetz telefonieren. Monatliche Grundgebühr: CHF 25.00 (Promotionspreis: CHF 22.50 im ersten Jahr) global Ab 6 Rappen / Min. in ausländische Festnetze der Zonen 1 & 2 telefonieren (siehe unten). Abends gratis ins Schweizer Festnetz. Monatliche Grundgebühr: CHF 25.00 (Promotionspreis: CHF 22.50 im ersten Jahr) freecall & global Rund um die Uhr gratis ins Schweizer Festnetz und ab 6 Rappen in ausländische Netze anrufen. Monatliche Grundgebühr: CHF 30.00 (Promotionspreis: CHF 27.00 im ersten Jahr) Länder der Zonen 1 & 2: Andorra, Australien, Belgien, Dänemark, Deutschland, Färöer, Finnland, Frankreich, Gibraltar, Griechenland, Grossbritannien, Irland, Island, Israel, Italien, Japan, Liechtenstein, Luxemburg, Malta, Monaco, Neuseeland, Niederlande, Norwegen, Österreich, Portugal, San Marino, Schweden, Spanien, Südkorea, Taiwan, Zypern, Kanada, USA Aufgepasst: Die Gratisanrufe gelten nur in die Festnetze im In- und Ausland. Für Anrufe ins inländische Mobilnetz werden zwischen 35 bis 45 Rappen verrechnet (je nach Mobilnetz). Für Anrufe in ausländische Mobilnetze der Zonen 1 & 2 werden zusätzlich 40 Rappen Aufschlag berechnet. Unsere Meinung: Die neuen Angebote von cablecom sind ein Schritt in die richtige Richtung, obwohl man hier nicht von Flatrates sprechen kann, wie es sie im nahen Ausland seit langem gibt. Negativ fällt auf, dass für jeden Anruf eine Verbindungsaufbaugebühr von 10 Rappen verrechnet wird und auch die happigen Aufschläge bei Anrufen in ausländische Mobilfunknetze können trotz global-Option für hohe Telefonrechnungen sorgen. Für Swisscom-Kunden lohnt sich ein Wechsel jedoch allemal. Sie bezahlen bisher CHF 25.25 und können nach einem Umstieg für nur CHF 25.00 rund um die Uhr kostenlos ins Schweizer Festnetz telefonieren. Mittwoch, 1. Juli 2009Sofort surfen jetzt auch bei 1&1 Ab Juli hat das "Warten auf den DSL-Anschluss" bei 1&1 ein Ende. Denn ab sofort ist bei der DSL-Bestellung optional eine UMTS-SIM-Karte enthalten. Damit lässt sich sofort und für volle drei Monate für 0 Euro im Internet surfen - völlig unabhängig vom DSL-Schalt-Termin.Die Handhabung des Sofort-Starts ist kinderleicht: einfach die SIM-Karte in einen Surf-Stick stecken, Surf-Stick mit dem USB-Anschluss von PC oder Laptop verbinden und die beiliegende Software installieren. Die Netzwerkverbindung sucht sich der USB-Stick selbstständig, und nach dem Klick auf "Verbinden" geht es schon los. "Die neue Sofort-Start-Option ist ein weiterer wichtiger Baustein unserer Service-Offensive", sagt 1&1 Vorstandssprecher Robert Hoffmann. "Unabhängig vom DSL-Schalttermin kann der Nutzer sofort loslegen und unseren Dienst nutzen. Denn jetzt erhält er zusätzlich ohne Mehrkosten drei Monate einen mobilen Internetzugang." Weil neben der stationären DSL-Nutzung mobiles Surfen praktisch ist, wenn man nicht zu Hause ist, hat sich 1&1 noch etwas Besonderes einfallen lassen: Auf Wunsch können DSL-Kunden den UMTS-Stick nach den drei Frei-Monaten weiter nutzen. Bei der Bestellung stehen dafür mit der "1&1 UMTS Flat" und dem Tarif "1&1 UMTS Minute" künftig zwei günstige neue Mobile-Internet-Varianten zur Verfügung. Bei der 1&1 UMTS Flat können Anwender zum Vorzugspreis von nur 19,99 Euro pro Monat mit bis zu 7.200 kBit/s surfen. Einen passenden UMTS Surf-Stick gibt es auf Wunsch kostenlos dazu. Wer unterwegs höchstens sporadisch online gehen möchte, beispielsweise um E-Mails abzurufen, kann sich alternativ für den Tarif 1&1 UMTS Minute entscheiden. Die Abrechnung erfolgt hier nutzungsabhängig mit 9 Cent pro Minute (5-Minuten-Taktung). Ein UMTS Surf-Stick kann auf Wunsch für einmalig 49,99 Euro erworben werden.
Geschrieben von Broad Ben
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Tags für diesen Artikel: 1&1, 1und1, deutschland, mobile, mobile dsl, mobiles internet, robert hoffmann, surf-stick, umts flat, umts minute
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