
Wie heise.de berichtet, hat
Arcor Widerspruch gegen die
einstweilige Verfügung eingelegt, die das Unternehmen zur Sperrung von Angeboten wie youporn.com und sex.com zwang.
Neben Arcor erhielten auch
Tele2 und
Kielnet die einstweilige Verfügung. Verschiedene Gerichte bearbeiten nun die Fälle, einige Richter haben bereits Skepsis darüber geäussert, ob Zugangsanbieter eine solche Sperrung überhaupt durchführen sollten oder können. Sollte dieses Vorgehen Schule machen, könnten die Provider zur Sperrung tausender von Webseiten gezwungen werden.
Kläger war die Firma
Kirchberg Logistik, die eigene Erotikangebote im Internet betreibt und durch die Klage wohl hoffte, sich unliebsame Konkurrenten aus dem In- und Ausland vom Leibe zu halten, welche keine mit dem deutschen Jugendschutz vereinbare Alterskontrolle für den Zugang zu ihren Angeboten installiert haben.
Arcor hatte anfänglich eine technische Sperrung eingeführt, wodurch jedoch auch 3,5 Millionen anderer Webseiten gesperrt wurden. Darauf hatte die
Deutsche Piratenpartei einen Proxyserver zur Umgehung dieser Massnahme aufgeschaltet. Eine später eingeführte Sperrung auf Basis des
DNS-Systems konnte einfach durch die Verwendung alternativer DNS-Server umgangen werden.
Wie heise online gestern berichtete sind in der Schweiz diverse parlamentarische Vorstösse eingegangen, um Kinder vor harter Pornographie (zB. Sex mit Kindern, Sex mit Tieren) und Gewaltdarstellungen zu schützen. In einer Motion geht es um die "Bekämpf
Aufgenommen: Dez 12, 15:09