Dienstag, 15. Februar 2011
Telefónica o2 Germany bekommt einen neuen Namen. Nach dem Abschluss der Integration des Festnetz-Anbieters HanseNet wird das Unternehmen am 1. April 2011 umfirmieren. Der neue Name wird Telefónica Germany sein. Die Firma mit der bekannten Marke o2 ist bereits seit 2006 Teil der weltweiten Telefónica-Gruppe, die mehr als 264.000 Mitarbeiter in 26 Ländern beschäftigt.
Montag, 1. Februar 2010
 " Telefónica o2 Germany ist der am schnellsten wachsende Telekommunikationsanbieter im deutschen Markt. Gemeinsam mit HanseNet können wir dies weiter beschleunigen", so René Schuster, CEO Telefónica o2 Germany.
Die heutige kartellrechtliche Genehmigung der Europäischen Kommission ist für Telefónica ein wichtiger Schritt beim Kauf von HanseNet Telekommunikation. Mit einem Gesamtumsatz von rund 5 Milliarden Euro zählt das Unternehmen in Deutschland dann zu den drei größten Telekommunikationsanbietern.
"Wir begrüßen die Entscheidung der EU Kommission. HanseNet hat sich im vergangenen Jahr gut im Wettbewerb behauptet und wird nach dieser Entscheidung die positive Entwicklung sicher fortsetzen können", erklärt Paolo Ferrari, Geschäftsführer HanseNet.
Nach der heutigen Genehmigung, die ohne Auflagen erfolgte, können die Unternehmen mit dem finalen Closing der Transaktion beginnen. Der Übergang von HanseNet in die Telefónica Gruppe wird für das erste Quartal 2010 erwartet.
Montag, 29. Dezember 2008
 Der italienische Internetanbieter Tiscali beendet sein IPTV-Angebot für den italienischen Markt.
Im Dezember 2007 in Mailand, Cagliari und Rom gestartet, konnte das Internetfernsehen über DSL die Erwartungen nicht erfüllen. Die Anzahl der Abonnenten blieb unter 50'000, weshalb auch mittelfristig kein profitabler Betrieb möglich gewesen wäre.
Wie Tiscali seinen Kunden schreibt, wird der Betrieb per 15. Januar eingestellt. Bereits bezahlte Abogebühren für Dezember und Januar werden den Kunden rückerstattet.
Damit verbleiben in Italien noch 3 IPTV-Anbieter ( Alice, Fastweb und Infostrada).
Auch in Deutschland und der Schweiz haben die IPTV-Angebote von Alice, Arcor und Swisscom sichtliche Startschwierigkeiten. In Frankreich hingegen scheint sich IPTV als Massenprodukt zu etablieren.
Donnerstag, 13. November 2008
Fastweb und Eutelsat bringen satellitengestützte Zweiweg-Breitbandzugänge nach Italien
Der zweitgrößte italienische Festnetzbetreiber Fastweb, mehrheitlich im Besitz von Swisscom, hat ein Abkommen mit Eutelsat über deren Breitbandtochter Skylogic geschlossen, um die Reichweite seiner Breitbanddienste durch Satellitenanbindungen zu erhöhen.
Das Fastweb-Netzwerk erreicht derzeit 50 Prozent der Bevölkerung. Dank der Satellitenanbindung über den Eutelsat Zwei-Wege-Dienst Tooway™ kann das Unternehmen nun Breitbandzugänge in vorher nicht erreichbaren Regionen anbieten. Damit können auch diejenigen Gebiete erreicht werden, die bisher nicht mit Breitbandtechnologie erschlossen waren.
 Für das satellitengestützt Tooway™ System ist kein Telefonanschluss erforderlich. Der Dienst stellt Zwei-Wege-Verbindungen fürs schnelle Internet mit 2 Mbit/s im Downlink 384 kbit/s im Uplink. Für den Dienst nutzt Eutelsat Ka-Band Kapazitäten auf dem Satelliten HOT BIRD™ 6.
Wenn 2010 der speziell für Internetverbindungen gebaute Eutelsat-Satellit startet sind im Downlink sogar Geschwindigkeiten bis zu 20 Mbit/s möglich.
“Breitbandzugang ist ein vitaler Wachstumsfaktor. Das Ziel von Fastweb ist seither, jede verfügbare Technologie einzusetzen, um die digitale Kluft zu überwinden und das gesamte Land zu versorgen. Durch das Abkommen mit Eutelsat können wir die Reichweite unseres Breitbanddienstes der neuen Generation selbst in die entlegensten Gebiete des Landes ausdehnen,” sagt Mario Mella, Fastweb Director Network & Systems. “Mit Tooway™ haben wir eine innovative Lösung gefunden, die einen leistungsstarken und zuverlässigen Dienst garantiert.”
Arduino Patacchini, CEO Skylogic und Multimedia Director bei Eutelsat: “Die Entscheidung für Tooway™ durch einen führenden europäischen Anbieter von Breitbanddiensten unterstreicht die Qualität und Skalierbarkeit unseres
Satellitenbreitbanddienstes, der mit dem Start des KA-SAT-Programms einen weiteren gewaltigen Sprung nach vorne machen wird. Die Wahl verdeutlicht, wie sich Satelliten zunehmend als Schlüsseltechnologie für das Überbrücken der digitalen Spaltung ins Bewusstsein einprägen. Wir freuen uns, dass mit Fastweb ein für Innovation und Qualität
bekanntes Unternehmen Tooway™ in sein Breitbandportfolio mit aufnimmt. ”
Bisher wird in Italien Satelliten-Internet von Alice (Telecom Italia) angeboten. Dabei handelt es sich um ein Einwege-System, bei dem der Rückkanal über die Telefonleitung erfolgt. Das nun von Fastweb angebotene Tooway-System wird von der Muttergesellschaft Swisscom bereits in der Schweiz zur Versorgung ländlicher Gebiete eingesetzt.
Freitag, 8. August 2008
 Die italienische Swisscom-Tochter Fastweb schrieb im ersten Halbjahr zum ersten Mal schwarze Zahlen. Der Breitband-Anbieter verdiente 14,9 Mio. nach einem Verlust von 14,9 Mio. in der Vorjahresperiode.
Den Reingewinn verdankt sie einer Zahlung der Telecom Italia ( Alice ADSL), die der Swisscom-Tochter Fastweb 30 Mio. zur Beilegung eines Rechtsstreits zahlte. In den ersten sechs Monaten steigerte Fastweb den Umsatz um 14% auf 814 Mio. . Der Betriebsgewinn (Ebitda) kletterte um 23% auf 274,4 Mio.
Donnerstag, 28. Februar 2008
In Deutschland kann bei vielen DSL-Paketen eine internationale Telefon-Flatrate dazugebucht werden. Damit kann man gegen eine feste monatliche Gebühr kostenlos oder verbilligt ins Ausland telefonieren.
Wer Familie oder Bekannte im Ausland hat, kann damit eine Menge Geld sparen.
Alle angebotenen Flatrates gelten aber nur für Anrufe auf ausländische Festnetze, darum unbedingt vor dem Anruf prüfen, ob man auf ein Mobiltelefon anruft. Sonst zahlt man das Lehrgeld bei Erhalt der Rechnung.
Wir haben die internationalen Phone-Flats der bekanntesten Anbieter für Sie zusammengestellt:
| Anbieter |
Paketname |
Länder |
Konditionen |
Preis pro Monat |
| 1 & 1 |
Auslandsoption |
Ab 1 Cent/Min. in ausländische Festnetze (Liste) |
Verbilligte Tarife |
€ 4,99 |
| Arcor & Vodafone |
International I |
Ins Festnetz von Polen, Griechenland, Italien, USA, Tschechische Republik, Großbritannien, Frankreich, Schweiz, Österreich, Portugal, Spanien, Niederlande, Belgien, Dänemark, Kanada, Norwegen, Schweden, Irland, Luxemburg, Australien, Andorra, Lichtenstein, Monaco, San Marino, Vatikanstadt. |
Telefon-Flatrate (kostenlose Anrufe) |
€ 3,95 |
| Arcor & Vodafone |
International II |
Ins Festnetz von Türkei, Russland, Ungarn, Slowenien, Kroatien, Bulgarien, Slowakei, Japan, China, Brasilien, Argentinien, Chile, Estland, Georgien, Hongkong, Island, Israel, Malaysia, Neuseeland, Rumänien, Singapur, Südafrika, Taiwan, Venezuela, Zypern. |
Telefon-Flatrate (kostenlose Anrufe) |
€ 14,95 |
| Alice Internetanschluss |
Talk4Free Europa & More |
Ins Festnetz von Europa, USA, Kanada, Australien, Japan und China |
Telefon-Flatrate (kostenlose Anrufe) |
€ 14,90 |
| Kabel Deutschland |
Flat International |
Ins Festnetz von Österreich, Belgien, Dänemark, Frankreich, Irland, Italien, Vatikanstadt, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Portugal, Spanien, Schweden, Schweiz, Türkei, Tschechien, Großbritannien, USA inkl. Alaska, Kanada, Polen und Russland |
Telefon-Flatrate (kostenlose Anrufe) |
€ 14,90 |
| Kabel Deutschland |
Best Country |
Nicht für alle Länder erhältlich (nur Länder in Zone International Top, 1, 2, 3 gemäss Liste) |
Halber Preis für Telefonate ins Festnetz des gewählten Landes |
€ 2,99 |
| Tele2 |
Auslands-Option |
Ins Festnetz von Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Kanada, Liechtenstein, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich, Portugal, San Marino, Schweden, Schweiz, Spanien, USA, Vatikanstadt |
Telefon-Flatrate (kostenlose Anrufe) |
€ 4,95 |
| Unitymedia |
International Flat |
Ins Festnetz von Türkei, Polen, Russland, USA, Australien und vielen weiteren Ländern Europas, Nordamerikas und Asiens |
Telefon-Flatrate (kostenlose Anrufe) |
€ 15,00 |
| Unitymedia |
SPAR International |
Alle Länder. |
Bei allen Auslandsgesprächen bis zu 85% gegenüber den Standardtarifen |
€ 1,00 |
| Versatel |
BestCountry Plus |
Ins Festnetz von Türkei, Russland, Slowenien, Kroatien, Ungarn, Singapur, Taiwan, Hongkong, Brasilien, Israel |
Ganztags für nur 4,5 Ct./Minute |
€ 3,99 |
Dienstag, 12. Februar 2008
Als besonderen Service für leu.fm, biete ich heute die Pressemitteilungen von gestern. Von mir zusammengefasst und kommentiert:
 Vodafone (Kenia):
Vodafone berichtet über sein mobiles Bezahlsystem M-Pesa, welches in Kenia bereits im Einsatz ist und anscheinend erfolgreich läuft. Klein- und Kleinstbeträge werden gemäss Meldung bereits über das System getätigt. Vielleicht aber auch grössere Summen wie z.B. Schmiergelder, denn: "Der durchschnittliche Überweisungsbetrag liegt bei 30 Euro."
In Zukunft sollen auch Renten, Strom, Wasser und andere regelmäßig zu zahlende Beträge mit M-Pesa bezahlt werden können.
Vodafone will das System nun auch in Afghanistan einführen, dort aber unter dem Namen "M-Paisa" und mit "Ergänzung von sprachbasierten Diensten", sprich Spracherkennung, damit auch Analphabeten das System nutzen können.
 Alice (D):
Alice Internetanschluss bietet mit seinen Comfort-Tarifen neu auch Angebote für Geschäftskunden und zielt insbesondere auf KMUs und Freiberufler. So gibt es für rund 40 Euro eine 16'000er Flatrate inkl. Telefon-Anschluss, Telefon-Flatrate, Premium Service und eigene Homepage inkl. Domain. Wer 70 Euro draufzahlt, kriegt dazu eine Handy-Flat für Gespräche in alle Mobilnetze.
 O2 (D):
Schön zu sehen, dass in Deutschland auch mal etwas teurer ist als in der Schweiz. O2 kündigt nämlich folgendes an: "Ab April kostet das mobile Surfen auf dem Handy bei o2 9 Cent die Minute. o2 Internet-to-Go ist nicht nur vergleichbar komfortabel wie am PC oder Laptop, die Preise sind ähnlich günstig", erklärt Oliver Schmitt, Manager Product Line Mobile Data bei o2 Germany. Soso. Im Vergleich zu diesen Angeboten sind die auf HSDPA basierenden Produkte von Swisscom ( Take & Surf) und Sunrise ( T@ake Away) wesentlich attraktiver.
In einer weiteren Pressemitteilung teilt O2 mit, dass sie das eigene Mobilfunknetz in Deutschland bis 2009 massiv ausbauen wollen. Damit will die Firma, die zum spanischen Konzern Telefonica gehört, überall in Deutschland mobiles Internet anbieten und "Mittelfristig zu den Marktführern aufschließen".
O2 alleine hat gestern 3 Pressemeldungen rausgeblasen.
Montag, 28. Januar 2008
Arcor, Nummer zwei im deutschen Festnetz-Geschäft, will Gerüchten zufolge in ganz Deutschland dem Konkurrenten Hansenet Leitungen zur Verfügung stellen.
Leidtragende bei dem Geschäft wäre die Deutsche Telekom aber auch Telefonica, die bisher für Kunden des Hansenet-Angebotes Alice Internetanschluss Leitungen in von Hansenet noch nicht erschlossenen Gebieten zur Verfügung gestellt haben.
Hansenet gehört Telecom Italia und Arcor mehrheitlich dem Vodafone-Konzern. Die beiden Konzerne bekämpfen sich z.T. auf anderen Märkten wie Italien, wo Vodafone erst kürzlich einen Konkurrenten von Telecom Italia, den italienischen Ableger von Tele2, übernommen hat.
Freitag, 25. Januar 2008
 Da soll nochmal jemand sagen, der Wettbewerb spiele. Während in anderen Ländern private Unternehmen Glasfasernetze in Städten bauen (zB. Hansenet in Hamburg oder M-Net in München) sieht sich in der Schweiz in immer mehr Städten der Staat verpflichtet, für diese Infrastruktur zu sorgen. Die Telcos sind hinterher am heulen, dass dies nicht die Aufgabe des Staates sei, denken aber nicht daran, selber solche Pilotversuche zu starten... (Broad Ben)
Nach der Stadt Zürich plant jetzt auch die Stadt St. Gallen einen Pilotversuch mit einem Glasfasernetz für Firmen und private Haushalte. Später sollen alle Firmen und Haushalte in
der Stadt an die schnellen Leitungen für Telefon, Internet und TV angeschlossen werden. Die Sitter-Stadt wolle ein offenes Netz für alle Telefon- und TV-Anbieter zur Verfügung stellen,
gab Stadtrat Fredy Brunner am Freitag bekannt. (Kleinreport).
Mittwoch, 23. Januar 2008
 Das italienische Telekommunikationsministerium hat 29 Anfragen für Lizenzen auf dem italienischen Wimax-Band erhalten.
Darunter auch solche von nationalen Schwergewichten wie Telecom Italia ( Alice), Wind ( Infostrada) und Fastweb.
Die Entscheidung darüber, wer den Zuschlag erhält, soll am 30. Januar fallen.
Freitag, 21. Dezember 2007
Kabel Deutschland hat in Hamburg einen ersten Test mit 100-Mbit-Anschlüssen gestartet. Nur einige Leser der Zeitschrift "Computer Bild" dürfen den Anschluss 2 Monate testen.
Die Daten werden über das normale Fernsehkabel, mit dem Standard Docsis 3.0 übertragen. Dieser soll mittelfristig allen Kunden von Kabel Deutschland zur Verfügung stehen.
Hansenet ( Alice) ist ebenfalls in Hamburg dabei, Haushalte per Glasfaserkabel mit 100 Mbit-Internet zu versorgen.
Sonntag, 16. Dezember 2007
 Wie die deutsche Telekom am Freitag verkündete, wird sie ihr Video-Angebot videoload ab März auch den Kunden anderer Provider öffnen.
Die Telekom tritt damit in direkte Konkurrenz zu anderen VOD-Anbietern wie zB maxdome und zu den offline-Videotheken.
Die Kosten liegen zwischen 0,99 und 3,99 Euro für eine Verleihdauer von 24h.
Folgende Unternehmen bieten ausserdem VOD-Dienste in Deutschland an:
Alice
Arcor
in2movies
myvod
netleih
one4movie
Das sind wahrscheinlich bereits zu viele. Auf Dauer werden nur diejenigen bestehen können, welche über eine grosse Popularität - zB. durch Kooperationen mit grossen Portalen oder Zugangsanbietern - und über ein grosses Angebot an Filmen verfügen.
Zudem darf man gespannt darauf sein, ob es Apple gelingen wird, Verträge mit allen wichtigen Hollywoodstudios abzuschliessen und an den Erfolg der Musikvermarktung über iTunes anzuknüpfen.
Donnerstag, 13. Dezember 2007
 Nachdem bereits Arcor ein Verfahren gegen die Telekom beantragt hat, will nun auch Telefonica denselben Schritt tun.
"Wir werden am Freitag bei der Bundesnetzagentur einen Antrag auf Eröffnung eines Missbrauchsverfahrens gegen die Deutsche Telekom einreichen", sagte deren Chef, Johannes Pruchnow.
Zankapfel sind die Teilnehmer-Anschlussleitungen, die die Telekom gemäss Telefonica nicht in genügender Anzahl zur Verfügung stelle. Dadurch sieht sich das Unternehmen im Wettbewerb behindert.
In Deutschland werden Telefonica-Produkte durch Freenet, United Internet ( 1&1), Hanse-Net ( Alice) und O2 verkauft.
Dienstag, 11. Dezember 2007
 Die Deutsche Verbraucherzentrale veröffentlicht den " Leitfaden für eine verbraucherfreundliche Kundenbetreuung". Der Leitfaden ist das Ergebnis einer Arbeitsgruppe aus Vertretern des Bundeswirtschaftsministeriums, des Bundesfamilienministeriums und des Bundesverbraucherschutzministerius sowie von Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), vier Unternehmen der ITK-Branche (Arcor, Telegate, Hansenet, Telekom) und unabhängiger Institutionen und Wissenschaftler. Ob da mal nicht zuviele Köche am Werk waren?
Der Leitfaden setzt etwa Standards zu Erreichbarkeit, Kosten von Kundenhotlines und zum Datenschutz. Arcor-Chef Harald Stöber leitete die Arbeitsgruppe. "Wir haben diesen Leitfaden entwickelt, damit IT- und TK-Produkte noch service- und kundenfreundlicher werden", meint er. "Unsere Arbeitsgruppe ist sich einig, dass wir einheitliche Qualitätsstandards für die Kundenbetreuung durch die Call Center brauchen."
Kernelemente des Leitfadens sind:
-Ausbildung und Beratungskompetenz (zB "Kenntnisse des gesamten aktuellen Produkt- und Dienstleistungsangebots und der Tarife")
-Erreichbarkeit, Wartezeiten und Transparenz
-Kommunikation über Call-Center (zB "Wartezeiten von durchschnittlich nicht mehr als 30 Sekunden" oder "Kostenlose Wartezeiten")
-Kommunikation per E-Mail, Post und Fax und Vorortservice ("Antwort auf 90% der Fälle innerhalb von zwei Werktagen")
-Datenschutz
-Vertriebsgrundsätze
Die Mitarbeiter in den Contact-Centern kennen die Probleme schon lange. Sie könnten auch gelöst werden, wenn die Call-Center von den Konzernen nicht bloss als finanzielle Bürde sondern als Visitenkarte des Unternehmens angesehen würden.
Gute Kundenberatung benötigt motivierte Mitarbeiter und keine Käfighaltung von Aushilfskräften (Vergleich: Fiktion und Realität). Gute Kundenberatung kostet Geld.
Link zum Leitfaden
Samstag, 24. November 2007
 Nach Alice, Arcor und einigen kleineren lokalen Anbietern gab auch Versatel Pläne bekannt, wonach der Anbieter mit dem Bau eines eigenen VDSL-Netzes in umsatzstarken Regionen beginnen möchte. In den übrigen Gebieten wolle die Telefongesellschaft das Netz der Telekom nutzen, sofern es zu einer Einigung komme, sagte Vorstandschef Peer Knauer der Nachrichtenagentur „dpa-AFX“.
Das schneller Netz soll für die Übertragung datenintensiver Inhalte wie beispielsweise HDTV genutzt werden.
Gemäss Knauer werden die Ausgaben die Konsolidierung der Telekomindustrie beschleunigen. „Am Ende sehe ich neben der Telekom zwei bis drei weitere Spieler.“
Der Telekomkonzern Telefónica ( O2) möchte gemäss Gerüchten ebenfalls ein eigenes VDSL-Netz aufbauen, Details wurden noch keine bekannt.
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