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Artikel mit Tag bitstreamFreitag, 25. Januar 2008Pressemitteilung: Swisscom senkt Grosshandelspreise Swisscom senkt die Grosshandelspreise für die bestehenden DSL-Breitbandangebote um 10% (Anschlüsse) resp. 40% (Datenvolumen). Das Bitstream-Angebot für DSL-Anschlüsse ohne daran gekoppelten Festnetzanschluss (Naked DSL) wird Anfang April 2008 ebenfalls günstiger und erweitert. Nach den in letzter Zeit laufend erhöhten Bandbreiten stärkt Swisscom mit den neuen Massnahmen erneut die Position der über 20 Internet Service Provider, die wie Swisscom im Wettbewerb mit den Kabelnetzbetreibern stehen. Der intensive Wettbewerb mit den Kabelnetzbetreibern und den Mobilfunkanbietern hat zur Folge, dass die Schweiz im internationalen Vergleich über eine sehr gut ausgebaute Breitband-Infrastruktur verfügt.Der Festnetz-Breitbandmarkt verzeichnete in den letzten Jahren einen wahren Boom: In nur fünf Jahren stieg die meistgenutzte DSL-Bandbreite von 300 kBit/s auf mehr als das Zehnfache, die Zahl der Endkunden auf das Dreifache und die Abdeckung mit DSL-Diensten auf über 98% der Anschlüsse in der Schweiz. Mit dem vollständig entbündelten Teilnehmeranschluss können die alternativen Telekommunikationsanbieter seit April 2007 ihren Kunden auf dem Kupferkabel von Swisscom eigenständige Dienste wie z.B. Breitbandprodukte oder Mietleitungen anbieten. Swisscom investierte in den letzten fünf Jahren über eine Milliarde Franken in den Aufbau von DSL-Diensten. Die Kundinnen und Kunden profitieren damit von einer stark gesteigerten Leistung. Massiv ausgebaut wird derzeit die Abdeckung mit DSL-Diensten, die eine Bandbreite von rund 20'000 kBit/s ermöglichen: Bis Ende 2008 werden über 80% aller Schweizer Haushalte von dieser Leistung profitieren können. Um die Position der Internet Service Provider zu stärken, hat Swisscom beschlossen, die Grosshandelspreise um 10% (Anschlüsse) resp. 40% (Datenvolumen) zu senken. Der meistgenutzte Anschluss mit einer Datenrate von 3'500/300 kBit/s (herunterladen/heraufladen) kostet damit neu rückwirkend ab 1. Januar 2008 noch monatlich CHF 28. Mit dem stark reduzierten Preis für die Datenvolumen trägt Swisscom unter anderem der in den vergangenen Jahren gestiegenen Nutzung des Internets und den neuen Anwendungen Rechnung. Bitstream-Angebot: Von Festnetztelefonie entkoppelter DSL-Anschluss Swisscom bietet seit Anfang Dezember ihren Mitbewerbern neu ein Bitstream-Angebot (nackte DSL-Leitungen, Naked DSL) für den Wiederverkauf an. Die alternativen Anbieter können auf dieser Basis in der ganzen Schweiz integrierte Bündel eines Breitbandanschlusses inkl. Telefonie über das Internetprotokoll (Voice over IP; VoIP) anbieten. Das Angebot wurde als Pilot lanciert; das kommerzielle Angebot dazu wird am 1. April 2008 gestartet. Bereits haben elf Internet Service Provider einen Vertrag unterzeichnet. Das bestehende Angebot für Datenraten von 20'000/1'000 kBit/s und 5'000/1'000 KBit/s kostet die Internet Service Provider monatlich CHF 49 und wird mit einem zusätzlichen Angebot mit Datenraten von 3'500/300 kBit/s zu einem monatlichen Preis von CHF 46 ergänzt. Damit kommt Swisscom den Bedürfnissen der alternativen Anbieter entgegen. Regulierter Entbündelungspreis: Swisscom fordert Runden Tisch mit Marktteilnehmern Swisscom und die übrigen Marktteilnehmer sind bei der Preisfestsetzung auf eine hohe Planungs- und Rechtssicherheit angewiesen. Swisscom hat deshalb das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) ersucht, zu einem Runden Tisch der Teilnehmer im Entbündelungsgeschäft unter der Leitung der Regulierungsbehörde einzuladen. Thema dieser Verhandlungen sollen die wichtigsten Kostenelemente (Parameter) des entbündelten Teilnehmeranschlusses sein. Mit diesem Schritt will Swisscom die Umsetzung der Entbündelung unterstützen und erreichen, dass über die umstrittenen Parameter ein gemeinsames Verständnis aller Beteiligten entsteht. Die Planungssicherheit soll erhöht und langwierige Rechtsstreitigkeiten vermieden werden. Damit würden auch die Kunden unmittelbar von Preissenkungen profitieren. Bis anhin haben die alternativen Anbieter die im Nachhinein verfügten Preissenkungen nicht an ihre Kunden zurückerstattet. Mittwoch, 12. Dezember 2007Swisscom und die WaschmaschinenSchloter gibt keine dezenten Hinweise, obwohl Gerüchte kursieren, dass Swisscom den Vertrieb für das Apple-Handy übernehmen wird. Er meint nur, dass Apple auch andere Anbieter wählen könnte, streicht aber Vorzüge von Swisscom wie zB die Swisscom-Shops heraus. Er räumt auch ein, dass Swisscom mit Bluewin-TV Probleme hat. So hätten 25% aller Kunden auch jetzt noch Probleme mit dem Dienst, va. wegen mangelhafter Hausverkabelungen. Dies könne sogar dazu führen, dass Bildstörungen aufträten, wenn gleichzeitig die Waschmaschine laufe. Swisscom werde deshalb Bluewin-TV nur noch bei Kunden aufschalten, bei denen diese Probleme nicht auftreten können. Fusion mit Fastweb: Fastweb will durch einen veränderte Netzaufbau bis zu 300 Millionen einsparen. Da diese auch mit Entbündelung maximal die Geschwindigkeit von ADSL 2+ anbieten können (20 Mbit), sagt Schloter eine Konsolidierung im Breitbandmarkt voraus. Die Konkurrenz habe aber zurzeit eine Marge von 30% und würden sich nur ständig beschweren, um Vorteile bei den Wettbewerbsbehörden herausholen zu können. Schloter sieht allgemein die Kabelanbieter als grösste Konkurrenz. Diese würden sich zunehmend zusammenschliessen und könnten mit geringeren Investitionen grössere Bandbreiten anbieten, wohingegen Swisscom ins VDSL-Netz investieren müsse. Zum Bitstream-Zugang: Swisscom wird beim Verwaltungsgericht Beschwerde einreichen (wie vorauszusehen war). Begründung: Swisscom sei nicht marktbeherrschend auf dem Breitbandmarkt, wie eine frühere Entscheidung der Rekurskommission gezeigt habe. Swisscom seien da gar nicht mal so teuer. Comparis würde zB. das Subventionieren von Telefonen nicht in ihre Kostenberechnungen einfliessen lassen. Swisscom-Privatisierung: Hier wünscht sich Schloter einen Hauptaktionär mit Risikofreude. Dies muss ja nicht unbedingt der Bund sein.
Geschrieben von Broad Ben
um
20:49
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Tags für diesen Artikel: adsl2, apple, bitstream, bluewin, bluewin-tv, carsten schloter, fastweb, iphone, le temps, mobilfunk, privatisierung, schweiz, sunrise, swisscable, swisscom, vdsl
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