Auf den 4. April wird die cablecom in upc cablecom umbenannt. Leider schweigt sich die Pressemitteilung darüber aus, was das upc in upc cablecom bedeutet. Wofür stehen diese 3 Buchstaben?
UPC steht für United Pan-Europe Communications. Eine Gesellschaft mit Sitz in Holland und eine Tochtergesellschaft von Liberty Global, dem weltgrössten Kabelnetzbetreiber ausserhalb der USA.
Dazu Mike Fries, CEO von Liberty: "Der angekündigte Kauf von KBW ist eine gute Nachricht für unsere Aktionäre und, genauso wichtig, für die deutschen Verbraucher [...] Zudem glauben wir, dass dies den Wettbewerb in Deutschland erhöhen und den Kunden merkliche Vorteile bringen wird. [...] Deutschland wird unser grösster europäischer Markt und wird eine Schlüsselrolle übernehmen bei der fortlaufenden Innovation im Bereich der Breitbanddienste und digital TV Dienste der nächsten Generation."
Liberty Global wird KBW zu einem Preis von ca. 3,16 Milliarden Euro übernehmen. Die Transaktion bedarf einer Genehmigung durch die Wettbewerbsbehörden und wird bei einem positiven Entscheid voraussichtlich in der zweiten Hälfte von 2011 abgeschlossen sein. Beraten wird Liberty Global von Goldman Sachs und Freshfields.
Als erstes Unternehmen bietet Vodafone eine integrierte Lösung für Telefonie und den schnellen Internetzugang via LTE und damit einen vollwertigen Festnetzersatz an. Die entsprechende Hardware, ein sogenanntes Vorschaltmodem, ist nun in den ersten mit LTE versorgten Regionen verfügbar. Prüfen Sie hier die LTE Verfügbarkeit. Das Modem gibt es zusammen mit der Vodafone Easybox ab einmalig einem Euro und dann 2,50 Euro monatlich. LTE-Zuhause-Tarife für Sprach- und Datendienste inklusive Telefonflatrate ins deutsche Festnetz gibt es bereits ab 39,99 Euro pro Monat.
"Alles aus einer Hand - das ermöglichen wir unseren Kunden nun auch bei der Nutzung der neuen mobilen Breitbandtechnik LTE", so Frank Rosenberger, Geschäftsführer für das Privatkundengeschäft bei Vodafone Deutschland. "Als erster Telekommunikationskonzern in Deutschland bieten wir bereits seit letztem Jahr schnelle Internetzugänge über die vierte Mobilfunkgeneration in bisher unterversorgten Gebieten an. Auch bei integrierten LTE-Angeboten ist und bleibt Vodafone Vorreiter."
Die Kosten der LTE-Hardware für Telefonie und Internetzugang liegen nach einer einmaligen Zahlung ab einem Euro bei 2,50 Euro pro Monat. Den LTE-Zuhause-Tarif mit Doppelflatrate gibt es bei Vodafone schon ab monatlichen 39,99 Euro. Enthalten sind ein Breitbandzugang ins Web mit bis zu 3,6 Megabit pro Sekunde und eine Telefonflatrate ins deutsche Festnetz. Für alle, die noch schneller ins Web möchten, gibt es Tarife inklusive Festnetzflatrate mit Datenraten von bis zu 7,2 Megabit pro Sekunde für 49,99 Euro, bis zu 21,6 Megabit pro Sekunde für 59,99 Euro und mit einer Geschwindigkeit von bis zu 50 Megabit pro Sekunde für 79,99 Euro im Monat.
Telefónica o2 Germany gab heute im Rahmen einer Veranstaltung auf dem Mobile World Congress seine nächsten Schritte bei der Einführung der neuen LTE-Technik bekannt und benannte seine Technologiepartner für den Netzausbau: Huawei und Nokia Siemens Networks. Derweil kündete E-Plus eine Zusammenarbeit mit China Mobile und Tests mit der TDD-LTE-Technologie an.
Noch im 2. Quartal 2011 könnten die Einwohner der Gebiete, die o2 bis dahin mit LTE versorgt, die neue Breitbandtechnik nutzen.
"Endlich ist es soweit, mit LTE kommt das schnelle Internet auch aufs Land. Dank hoher Geschwindigkeiten können Kunden jetzt auch in diesen Gebieten online Videos sehen, große Datenpakete herunter laden oder Computer-Games spielen", sagt René Schuster, CEO Telefónica o2 Germany. "Die Erschließung dieser weißen Flecken ist aber nur der erste Schritt. Sobald die Auflagen der Bundesnetzagentur erfüllt sind, werden wir LTE 800 auch in den Städten anbieten. Schon in wenigen Monaten könnte es so weit sein."
Der Rollout in den ländlichen Gebieten hat bereits begonnen. In München/Ebersberg sowie in Halle/Teutschenthal betreibt o2 schon seit September LTE-Pilotnetze.
Ebenfalls am heutigen Tag liess Konkurrent E-Plus verlauten, dass auf ihrem Netz "zeitnah im Jahr 2011" TDD-LTE getestet werde.
Es handelt sich dabei um eine andere Technologie als beim in Europa bisher getesteten LTE-800. E-Plus, welche zum niederländischen KPN-Konzern gehört, will dabei mit China Mobile zusammenarbeiten, wie Financial Times Deutschland heute berichtet.
Der grösste Mobilfunkanbieter der Welt scheint seiner Technologie also auch in Europa zum Durchbruch verhelfen zu wollen. Dafür sind dann aber auch andere Endgeräte nötig, wie sie bisher nur in China produziert werden.
Bleibt zu hoffen, dass dieser Technologie-Wettbewerb die Einführung von mobilem Breitband der 4. Generation nicht bremsen wird.
Telefónica o2 Germany, Telekom Deutschland und Vodafone haben das mobile Bezahlsystem mpass um erweitert. So wird das Bezahlen von Einkäufen im mobilen Internet per Smartphone spielend einfach. Nutzbar ist mpass für alle Kunden mit einem deutschen Bankkonto, unabhängig davon, bei welchem Mobilfunkanbieter der Kunde seinen Vertrag hat.
Das neue Feature von mpass eignet sich besonders für Menschen, die oft über das Smartphone online gehen. Mpass erkennt den Nutzer automatisch über seine Handy-Nummer. Dementsprechend ist lediglich die Eingabe der mpass PIN für eine Zahlung erforderlich. Der Kunde erledigt Bestellen und Bezahlen mit nur einem Klick. Die Handy-Nummer und auch die sensiblen Bankdaten werden dabei nicht an Händler weitergegeben.
"Das Potenzial der Internet-Nutzung über das Smartphone ist noch lange nicht ausgeschöpft", sagt René Schuster, CEO Telefónica o2 Germany. "Mobiles Bezahlen und die Einbindung von mpass in bestehende Shopsysteme sind daher der erste Schritt, das Smartphone auch als Zahlungsmittel zu verwenden."
Interessenten können sich einfach auf www.mpass.de freischalten lassen. Der Bezahlservice wurde 2009 von Vodafone und o2 ins Leben gerufen und auch die Telekom hat sich der Initiative angeschlossen.
Telefónica o2 Germany bekommt einen neuen Namen. Nach dem Abschluss der Integration des Festnetz-Anbieters HanseNet wird das Unternehmen am 1. April 2011 umfirmieren. Der neue Name wird Telefónica Germany sein. Die Firma mit der bekannten Marke o2 ist bereits seit 2006 Teil der weltweiten Telefónica-Gruppe, die mehr als 264.000 Mitarbeiter in 26 Ländern beschäftigt.
In der Geschäftsführung der deutschen Tele Columbus Gruppe in Berlin kommt es zu mehreren Wechseln: Andrew MacCallum, der als Chief Restructuring Officer (CRO) die finanzielle Sanierung des Unternehmens wesentlich begleitet hatte, scheidet wie geplant aus der Geschäftsführung aus. Ronny Verhelst verstärkt das Management als neuer Chief Executive Officer (CEO). Dietmar Schickel und Paul Taaffe bleiben weiterhin wie bisher als Chief Operating Officer (COO) beziehungsweise Chief Financial Officer (CFO) für ihre gewohnten Aufgabenbereiche in der Geschäftsführung zuständig. Darüber hinaus wurde ein Executive Board eingerichtet, um die weitere Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen.
Ronny Verhelst wechselt vom größten belgischen Kabelnetzbetreiber Telenet, wo er seit Juli 2009 bis heute als CEO das Mobilfunkgeschäft sowie als Executive Vice President auch den Bereich Public Affairs verantwortete. Zuvor hatte der 47-jährige Belgier bereits mehr als acht Jahre lang führende Positionen bei Telenet inne, nachdem er unter anderem als Senior Manager bei PricewaterhouseCoopers tätig war. Ronny Verhelst ist ein ausgewiesener Experte im operativen Telekommunikationsgeschäft wie auch im Bereich Merger und Akquisitionen.
Tele Columbus ist einer der führenden Kabelnetzbetreiber Deutschlands und versorgt bundesweit rund 2,1 Millionen angeschlossene Haushalte. Seit 2010 ist Tele Columbus in den Händen eines Gläubigerkonsortiums aus Banken, die das Unternehmen im Dezember 2009 für 2,5 Millionen Euro erworben haben. (Wikipedia.de).
Telenet gehört mehrheitlich der amerikanischen Liberty Global, welche im November 2009 den deutschen Kabelanbieter Unitymedia übernommen hat.
Telefónica o2 Germany und Samsung Electronics GmbH Deutschland bieten ab sofort eine neue Bezahlfunktion für den Samsung Apps Shop. Das Besondere: o2 Kunden können ihre Apps für das Smartphone-Betriebssystem Bada jetzt einfach über die Mobilfunkrechnung bezahlen. Eine Kreditkarte oder die Angabe einer Bankverbindung ist nicht nötig.
Samsung Apps ist ein Download-Shop für die Smartphones von Samsung. Der o2 Kunde wählt ganz einfach die gewünschte Software auf seinem Samsung-Handy aus und erledigt Bestellen und Bezahlen bequem mit wenigen Klicks. Die Abrechnung erfolgt automatisch über die Mobilfunkrechnung.
Zu Samsung Apps gehören zahlreiche Spiele, Navigations-Tools und E-Books sowie Software für Sozialnetzwerke, Sport, Gesundheit und Unterhaltung. o2 ist der erste Mobilfunkbetreiber in Deutschland, der das Bezahlen von kostenpflichtigen Bada-Apps über die Mobilfunkrechnung anbietet.
Die neue Mobilfunkgeneration LTE soll laut der britischen Medienaufsichtsbehörde Ofcom den Kabelfernseh-Empfang stören. Das geht aus einer Auftragsstudie von Cobham Technical Services hervor, die am Dienstag von der Ofcom vorgelegt wurde. So gelangt man zu dem Ergebnis, dass es bei der vorgesehenen LTE-Nutzung von Frequenzen im 800-MHz-Bereich zu Überschneidungen mit bestehenden Kabel-TV-Ausstrahlungen kommen kann.
An mehr als 90 Prozent aller UMTS-Standorte von Vodafone sind ab sofort Geschwindigkeiten von bis zu 14,4 Megabit pro Sekunde im Download möglich, an rund 50 Prozent aller Standorte sogar Geschwindigkeiten von bis zu 21,6 Megabit. Bundesweit steht an allen UMTS-Standorten, die rund 80 Prozent der Bevölkerung versorgen, eine Upload-Geschwindigkeit von bis zu 5,8 Megabit pro Sekunde zur Verfügung.
Passend dazu führt Vodafone ab heute mit den neuen „MobileInternet Flats“ ein komplett neues Datentarif-Portfolio für Netbooks, Notebooks und Tablets ein.
Preislich wurde das Tarifportfolio ebenfalls angepasst: Einsteiger erhalten die MobileInternet Flat 3,6 für monatlich 24,99 Euro. Für die MobileInternet Flat 7,2 mit erhöhtem Leistungsumfang werden lediglich 5,- Euro mehr pro Monat fällig. Die MobileInternet Flat 21,6 kostet monatlich 49,99 Euro und bietet bei gleichem Preis mehr Leistung als bislang die MobileConnect Flat 14,4.
Das Mobilfunknetz von Vodafone wurde in diesem Jahr zum vierten Mal in Folge von der Fachzeitschrift connect als bestes Netz Deutschlands ausgezeichnet.
Als erster Telekommunikationskonzern bietet Vodafone passende Hardware für das schnelle Surfen im Internet in bisher unversorgten Gebieten in ganz Deutschland an.
Mit den LTE-Surfsticks kann jeder Kunde mit seinem Notebook oder seinem PC ganz einfach über die nächste Mobilfunkgeneration LTE (Long Term Evolution) das Internet nutzen. Die Datensticks für die neue mobile Breitbandtechnik sind ab 1. Dezember bundesweit insbesondere in den Vodafone-Shops im ländlichen Raum verfügbar. Diese Gebiete waren bisher z.T. unzureichend mit Breitband-Internet versorgt. Die Hardware, die das Surfen über das mobile Breitband-Internet ermöglicht, kommt von Samsung.
"Wir bringen Menschen im ländlichen Raum schon jetzt mit Highspeed ins Internet und bieten als erster Netzbetreiber die passende Hardware für die Nutzung von LTE an", sagt Frank Rosenberger, Geschäftsführer Privatkundengeschäft bei Vodafone Deutschland. "Überall dort, wo Vodafone in den nächsten Wochen und Monaten Gemeinden und Orte an die Zukunft anschließt, können Kunden mit den neuen LTE-Sticks mit einer Geschwindigkeit von mindestens 3 Megabit pro Sekunde surfen. Das ist in etwa so schnell, wie ein herkömmlicher DSL-Anschluss", heisst es vollmundig.
Im Wochenrhythmus würden neue Standorte für eine "turboschnelle" Internet-Nutzung ausgerüstet. Bis Ende 2011 sollen die weißen Flecken verschwunden sein. Noch im Dezember sollen Einwohner mehrerer hundert Gemeinden in allen Bundesländern von der neuen LTE-Technik profitieren können. Bis Ende März 2011 will Vodafone mehrere tausend Gemeinden versorgen.
Die Kosten für den LTE-Surfstick liegen nach einer einmaligen Zahlung von einem Euro bei 2,50 Euro pro Monat. Den "LTE Zuhause Internet" Tarif gibt es bei Vodafone schon ab 39,99 Euro. Hierin enthalten ist ein Breitbandzugang mit bis zu 7,2 Megabit pro Sekunde. Für alle, die noch schneller ins Web möchten, gibt es Tarife mit Datenraten von bis zu 21,6 Megabit pro Sekunde für 49,99 Euro und mit einer Geschwindigkeit von bis zu 50 Megabit pro Sekunde für 69,99 Euro pro Monat.
"Telefónica o2 Germany ist der am schnellsten wachsende Telekommunikationsanbieter im deutschen Markt. Gemeinsam mit HanseNet können wir dies weiter beschleunigen", so René Schuster, CEO Telefónica o2 Germany.
Die heutige kartellrechtliche Genehmigung der Europäischen Kommission ist für Telefónica ein wichtiger Schritt beim Kauf von HanseNet Telekommunikation. Mit einem Gesamtumsatz von rund 5 Milliarden Euro zählt das Unternehmen in Deutschland dann zu den drei größten Telekommunikationsanbietern.
"Wir begrüßen die Entscheidung der EU Kommission. HanseNet hat sich im vergangenen Jahr gut im Wettbewerb behauptet und wird nach dieser Entscheidung die positive Entwicklung sicher fortsetzen können", erklärt Paolo Ferrari, Geschäftsführer HanseNet.
Nach der heutigen Genehmigung, die ohne Auflagen erfolgte, können die Unternehmen mit dem finalen Closing der Transaktion beginnen. Der Übergang von HanseNet in die Telefónica Gruppe wird für das erste Quartal 2010 erwartet.
Nachdem die EU-Kommission am Montag der Übernahme von Unitymedia durch Liberty Global zugestimmt hat, verlässt CEO Parm Sandhu das Unternehmen.
"Ich möchte Sie außerdem darüber in Kenntnis setzen, dass ich mit dem Verkaufsabschluss als Chief Executive Officer von Unitymedia zurücktrete, nachdem ich mich entschieden habe, anderweitige berufliche Perspektiven zu verfolgen", schreibt Sandhu in einer E-Mail an seine Mitarbeiter
Künftig führt Gene Musselman die Geschäfte bei Unitymedia. Musselman ist seit 2003 President und Chief Operating Officer von UPC Broadband, Tochter von Liberty Global.
"Wir freuen uns, unsere europäischen Aktivitäten um Unitymedia zu erweitern. Parm Sandhu und das Management-Team von Unitymedia haben ein erstklassiges Unternehmen aufgebaut, durch welches unser europäisches Geschäft eine neue Größenordnung und weitere Wachstumsmöglichkeiten erhält", erklärte Mike Fries, President und CEO von Liberty Global.
Langfristig dürfte hingegen klar sein, dass Medienmogul John Malone im Begriff ist, einen deutschen Ableger von UPC zu bauen.
Der Kauf von Unitymedia, der noch von der Europäischen Kommission gutgeheissen werden muss, ist erst der Grundstein:
- Bereits 2002 wollte Liberty die Kabelnetze der deutschen Telekom kaufen, wurde aber vom Kartellamt gestoppt
- Seit DSL-Anbieter auch im Fernsehgeschäft und Kabelanbieter bei Telefonie und Internet mitmischen, verflüchtigen sich die Bedenken des Kartellamts
- Der Kauf von möglichst vielen Kabelnetzen macht Sinn, um Streuverluste beim Marketing zu minimieren
- Der deutsche Kabelmarkt hat im Internetbereich Marktanteile von unter 10%, in anderen europäischen Märkten sind es bis zu 50%. Es besteht ein grosses Wachstumspotenzial
- In den Kaderpositionen der grossen Kabelbetreiber oder deren Finanzierungsgesellschaften sitzen diverse Kumpane von Malone
Verbindungen zwischen Liberty Global und den deutschen Kabelnetzbetreibern
Im Buch "Cable Cowboy" wird beschrieben, wie Malone in der Vergangenheit vorgegangen war, um in Amerika ein Medienimperium aufzubauen. Diese Taktiken haben sich nicht signifikant verändert, auch wenn Malone nun hauptsächlich ausserhalb der USA tätig ist.
Falls die Übernahme von Unitymedia bewilligt wird, wovon ausgegangen werden darf, wird Malone-Zögling Mike Fries nicht lange zaudern und weitere Übernahmen in Deutschland einleiten.
Wir wünschen guten Appetit und hoffen, dass es keine Verdauungsstörungen gibt bei dieser Heisshungerattacke.