Da beim Kauf der Tickets nur der Käufer registriert wurde, nicht jedoch der Inhaber, können die Tickets bedenkenlos an den Höchstbietenden verkauft werden. Gemäss Ebay-Grundsatz dürfen auch Optionen auf Tickets verkauft werden, dies muss jedoch in der Artikelbeschreibung erwähnt werden.
Die Ausweiskontrollen, die während der Spiele sporadisch stattfinden sollen, werden überhaupt nichts nützen. Wenn ich zB 2 Tickets für mich und einen Kollegen kaufen würde, dann dürften nur nicht beide am Eingang zusammen kontrolliert werden. Wenn einer kontrolliert wird, sagt er einfach, dass er nicht der Käufer des Tickets sei. Fertig.
Schöner Mist, dass ich keine Tickets habe, hätte ein schönes Reisli in die Karibik gegeben.
Der XO-1, auch bekannt als '100 Dollar Laptop' kann jetzt weltweit bestellt werden. Zudem wurde das 'Give One Get One' genannte Spendenprogramm bis Ende des Jahres verlängert.
If I live outside of the US or Canada, may I participate in Give One Get One?
Yes, but only if you provide a shipping address within the US or Canada. To participate, please call 1-949-608-2865. International calling charges will apply.
Es ist also eine Adresse in den USA nötig. Bisher waren überhaupt keine Bestellungen ausserhalb der USA und Kanada möglich, was dazu führte, dass einzelne XOs zu völlig überhöhten Preisen auf Ebay auftauchten.
Wer nun keinen Bekannten in den USA hat, der kann trotzdem ein solches Gerät kaufen. Ein Amerikaner bietet die Weiterleitung des Paketes für $30 an. Ebenfalls auf Ebay. Gemäss Auktionsbeschreibung, um den Geschäftemachern den Wind aus den Segeln zu nehmen.
Entwickler und Computerfreaks ausserhalb von Nordamerika sind zunehmend verärgert über die Vertriebsstrategie des 'One Laptop per Child' Projektes (auch bekannt als '100 Dollar Laptop').
Im Rahmen des Programmes 'Give One Get One' können zwei XO1 bestellt werden, wovon einer an die bezahlende Person ausgeliefert wird und der andere in ein Entwicklungsland geliefert werden soll.
In Blogs und Foren macht sich zunehmend Missmut darüber breit, dass das Gerät nicht in Länder ausserhalb der USA und Kanada geliefert wird und somit dort keine XO1 bestellt werden können.
Da das Gerät durch sein schickes Design besticht, nicht aber durch seine Rechenleistung, darf man annehmen, dass es sich bei den potentiellen Bestellern in erster Linie um neugierige Technikfreaks handelt.
Daran ist meiner Meinung nichts auszusetzen. Denn für das Gerät soll ja auch die eine oder andere Anwendung entwickelt werden und dafür braucht es Programmierer. Dazu kommt, dass sich OLPC mit seiner Vertriebsstrategie zur Zeit Sympathien verspielen könnte, denn Konkurrenz durch Asus (Eee PC) und Intel (Classmate PC) ist vorhanden.
Etwa Zeit sollte man OLPC aber dennoch lassen. Denn schliesslich sind die Produktionskapazitäten beschränkt und die Geräte sollen vorderhand in Kinderhände gelangen. Es scheint ein typisches OpenSource-Projekt zu sein, da kann nicht alles von Anfang an Rund laufen (Das Gerät ist zB für Europa noch gar nicht zertifiziert).
Ich werde jedenfalls meine Sympathie für das Projekt nicht kündigen, nur weil ich nicht gleich am 1. Tag eine solche Kiste in der Hand habe (anders wird derjenige denken, der tatsächlich bei Ebay einen XO für den Mindestpreis von CHF 700.- einem profitgierigen Jüngling abkauft).
Es wäre aber schön, wenn man zu dem Thema von Seite OLPC wieder mal etwas hören würde.
Wer trotzdem spenden möchte, der kann dies tun. OLPCNews hat eine Aktion gestartet: