
Mobiles Fernsehen auf dem Handy ist dank
UMTS bereits heute Realität. Um in Zukunft bei steigender Nachfrage Kapazitätsengpässe zu vermeiden, sind Rundfunktechnologien wie
DVB-H nötig.
Ende September dieses Jahres hat die
ComCom in einem Kriterienwettbewerb die vorläufig einzige landesweite Konzession für Handy-TV (DVB-H) an
Swisscom vergeben. Swisscom,
Sunrise und
Orange testeten die neue Technologie in einem Pilotprojekt Ende 2006. In der Folge wurde ein Kooperationsprojekt für die kommerzielle Einführung von Handy-TV gestartet. Unterdessen sind die beiden bisherigen Partner im Projekt, Sunrise und Orange, kurzfristig aus dem gemeinsamen Projekt ausgestiegen.
Swisscom ist aber weiterhin überzeugt, dass mobiles Fernsehen in digitaler Qualität einem wachsenden Kundenbedürfnis entspricht und hält an der Planung fest, rechtzeitig zur Fussball-Europameisterschaft ihren Kunden attraktive Angebote zu offerieren. Swisscom Broadcast arbeitet derzeit mit Hochdruck am Aufbau des neuen Sendernetzes und sieht Investitionen in Höhe eines zweistelligen Millionenbetrags vor.
Das Ziel bleibt, bis zur
Fussball-Europameisterschaft im Juni mindestens 44% der Bevölkerung der Schweiz den Zugang zu Handy-TV zu ermöglichen. Für diese erste Phase liegt die Priorität der Netzplanung vor allem auf der Versorgung der EM-Austragungsstädte Bern, Basel, Zürich und Genf, um dort Handy-TV pünktlich zusammen mit der Fussball-Europameisterschaft 2008 lancieren zu können. Für die erste Ausbaustufe sind rund 26 Sender an bestehenden Antennenstandorten nötig.