"Die Bundesregierung wird die Schließung von Breitbandlücken mit großem Nachdruck vorantreiben. ", sagt
Peter Hintze, parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie. Und: "Die Marktentwicklung im
DSL-Markt verläuft hervorragend. In keinem der fünf größten EU-Mitgliedstaaten wächst der Breitbandmarkt so schnell wie in Deutschland (D: 38%, Sp: 29%, F: 25%, UK: 25%, I: 22%). Auch die Wachstumsraten der DSL-Alternativen entwickeln sich sehr positiv."
Zwischen Juli 2006 und Juli 2007 sei der deutsche Breitbandmarkt um rund 4,8 Mio. Anschlüsse gewachsen, während in Frankreich und Großbritannien im gleichen Zeitraum jeweils 2,8 Mio. Leitungen hinzu gekommen seien (Spanien und Italien je rd. 1,7 Mio. zusätzliche Leitungen).
Aber obwohl sich die Anzahl der Breitbandanschlüsse über andere Technologien als DSL (insbes.
Kabel) in Deutschland mehr als versiebenfacht habe, läge die Nutzung der DSL-Alternativen nach wie vor auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau (knapp 1 Mio. Anschlüsse in D gegenüber mehr als 3 Mio. Anschlüssen in GB). Im letzten Jahr betrug die Wachstumsrate in Deutschland bei den DSL-Alternativen 93% gegenüber 31% in Spanien, 17% in Frankreich, 10% in Großbritannien und 7% in Italien.
Primär für Vertreter heute noch unzureichend versorgter Regionen will das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie deshalb gemeinsam mit dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag am 12. November 2007 in Berlin einen Kongress zur flächendeckenden Breitbandversorgung veranstalten.
Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie