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Geschrieben von Broad Ben
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23:04
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Freitag, 14. Januar 2011Der Brief, auf den die Städter warten
Ein Kollege hat diesen Brief erhalten. Der Brief, auf den die Städter warten. FTTH für Privatpersonen...
Übersicht über die Angebote im Glasfasernetz von Zürich. Ein Kurzvergleich zeigt aber, dass z.B. das Glasfaser-Angebot von Sunrise namens 'Sunrise home combi' nicht mit Angeboten von Cablecom mithalten kann. Ebenfalls kürzlich hat Orange das Handtuch hingeworfen, nachdem die Firma in 2 Jahren ganze 60 Kunden für das Angebot gewinnen konnte. Swisscom, die am Bau das Netzes beteiligt ist, tritt selber noch nicht als Dienstanbieter auf. ![]() Dienstag, 15. Dezember 2009Tele2: Rückzug aus Frankreich Tele2, der schwedische Netzbetreiber, gab gestern den Abschluss des Verkaufs seines Mobilfunkgeschäfts in Frankreich bekannt. Tele2 France wird von Virgin Mobile (ebenfalls ein virtueller Netzbetreiber) übernommen.Die Festnetz- und ADSL-Sparte wird neu von SFR betrieben (Vivendi / Vodafone). Durch die Trennung von Tele2 France will sich das schwedische Unternehmen in Zukunft wieder verstärkt auf Kernmärkte und Wachstumsregionen wie Osteuropa fokussieren. Tele2 gab in diesem Zusammenhang auch die Übernahme des Mobilfunknetzbetreibers Neo aus Kasachstan bekannt. In Westeuropa hat Tele2 bereits seine Ableger in Italien (an Vodafone) und der Schweiz (an Sunrise) verkauft. In Westeuropa ist Tele2 damit nur noch in Deutschland, den Niederlanden und Österreich aktiv. Aufgrund des hohen Konkurrenzdrucks in diesen Märkten dürfte es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis sich Tele2 von diesen Filialen ebenfalls trennen wird. In Kasachstan raten wir Tele2 davon ab, diesen Herrn als Werbeträger zu verwenden:
Geschrieben von Broad Ben
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11:02
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Mittwoch, 2. Dezember 2009Sunrise Übernahme - Kein Einstellungsstopp bei Orange In verschiedenen Medien wurde über die Übernahme der Telecomanbieterin Sunrise durch die Mobilfunkanbieterin Orange Schweiz (France Telecom) berichtet. Dabei war auch die Rede vom Stellenabbau, der im Falle einer (wahrscheinlichen) Bewilligung der Übernahme durch die Weko, wegen der üblichen 'Synergieeffekte' bis zu 20% der Mitarbeiter betreffen könnte (500 Personen). Wer diese Personen sein dürften, wird schnell klar, wenn man die Stellenbörsen besucht, wo Orange nach wie vor fleissig Inserate schaltet. Wer zahlt, befiehlt...
Geschrieben von Broad Ben
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10:33
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Mittwoch, 25. November 2009Neuer Trend? Sunrise lagert Call Center ins Ausland aus Bei einem Anruf, den ich letzthin mit der Firma Sunrise führen durfte, wurde ich nach Deutschland verbunden.Kann jemand bestätigen, ob auch andere Telecom-Unternehmen in der Schweiz begonnen haben, den Kundendienst ins Ausland auszulagern? Falls dies so ist, dürfen sich die hier ansässigen Call Center Mitarbeiter auf kalte Zeiten gefasst machen. In Frankreich ist es z.B. üblich, dass Anrufe nach Algerien weitergeleitet werden, wo Billiglohn-Sachbearbeiter die Anrufe entgegennehmen. Feedback ist willkommen, auch aus anderen Branchen wie z.B. der Reisebranche. Auch Sunrise darf natürlich gerne Stellung nehmen.
Geschrieben von Broad Ben
um
15:52
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Donnerstag, 27. November 2008Open Access à la Swisscom Swisscom vereinbart mit vier Partnern eine Zusammenarbeit bei der Vermarktung von Glasfaserangeboten. Die Provider VTX, green, netstream sowie init7 testen die neu errichtete Glasfaserinfrastruktur von Swisscom und bieten Privatkunden und KMU ihre eigenen Dienste an.Die vier Anbieter arbeiten mit Swisscom zusammen und nutzen dabei deren Wiederverkaufsangebot. Sie sind dabei frei in der Ausgestaltung ihrer Endkunden- und Wiederverkaufsangebote. In der Pilotphase, die Anfang März startet und im Herbst 2009 in ein kommerzielles Angebot übergeht, konzentriert sich das Angebot auf die bereits mit Glasfaser erschlossenen Gebiete in Zürich, Basel und Genf. Swisscom plant bis Ende 2009 rund 100'000 Haushalte mit Glasfaser zu erschliessen. Von der Bedeutung des Glasfasernetzes ist Francis Cobbi, Co-Direktor von VTX, überzeugt: „Wir freuen uns, an diesem Piloten teilzunehmen. Er bietet uns die Möglichkeit, das schnelle Netz von morgen unter realen Bedingungen zu testen." Franz Grueter, CEO von green, ergänzt: „Als innovativer Anbieter von Telekom und Internet Dienstleistungen wollen wir unseren Kunden auch in Zukunft modernste Services anbieten, basierend auf den leistungsfähigsten Infrastrukturen. Die bisherige sehr gute Zusammenarbeit mit Swisscom wird nun mit neuen Glasfaserangeboten ausgebaut.“ Swisscom stellte Anfang November allen Internet Service Anbietern ihr Wiederverkaufsangebot vor. Das gemäss Swisscom diskriminierungsfreie und faire Angebot umfasst in der ersten Phase Bandbreiten von 30 bis 50 Megabit/Sekunde für den Download und bis zu 10 Megabit/Sekunde im Upload. Wieso die im ADSL-Bereich grösste Konkurrentin der Swisscom, Sunrise, nicht mit von der Partie ist, wird nicht erleutert. Ziel dieser Kooperationen sei es, einen starken Netzwettbewerb zu erwirken, um Investitionen und Innovationen zu fördern und den Kunden die grössten Vorteile zu bieten. Vom Wettbewerb profitierten nicht zuletzt alternative Internet Service Anbieter, die zwischen mehreren Netzbetreibern und unterschiedlichen Technologien auswählen könnten. Es darf allerdings bezweifelt werden, ob der Zugang, der von einem Staatsmonopolisten aus Goodwill gewährt wird (resp. um den EWs direkt Konkurrenz zu machen), immer diskriminierungsfrei bleiben wird.
Geschrieben von Broad Ben
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19:01
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Freitag, 21. November 2008Weko billigt Übernahme von Tele2 durch Sunrise Die Wettbewerbskommission (WEKO) gibt grünes Licht zur Übernahme von Tele2 durch Sunrise. Tele2 bleibt als Marke bestehen, die Mitarbeitenden werden übernommen.Durch die Übernahme von Tele2 erweitert Sunrise ihre Kundenbasis und stärkt ihre Position im schweizerischen ADSL- und Mobilfunk-Markt. Die Zustimmung durch die WEKO ist ohne Auflagen erfolgt. Nachdem die WEKO die Transaktion gebilligt hat, ist auch die Kommunikationskommission (ComCom) mit der wirtschaftlichen Übertragung der Mobilfunklizenz einverstanden. Tele2 bleibt als eigenständige Marke bestehen. In Absprache mit der Mitarbeitendenvertretung und der Gewerkschaft Kommunikation übernimmt Sunrise die 53 Mitarbeitenden und beschäftigt sie am angestammten Arbeitsort oder innerhalb von Sunrise vorerst weiter. Mit der Übernahme von Tele2 untermauert Sunrise die Absicht, langfristig in den Schweizer Markt zu investieren. Samstag, 1. März 2008RIP: Bluewin heisst jetzt Swisscom Nachdem Sunrise ihren Markenauftritt verändert hat, folgt nun auch Swisscom und beerdigt den Markennamen Bluewin.Die Gilde der Brand-Strategen hat es wieder einmal geschafft, Entscheidungsträger zu überzeugen und eine etablierte Marke zu Grabe zu tragen. "Die Umstellung des Erscheinungsbildes ist erforderlich, weil die heute unterschiedlichen Auftritte der bisherigen Swisscom Untermarken sowie von Bluewin in einem gemeinsamen Auftritt zusammengefasst werden. Künftig wird Swisscom nur noch über einen gemeinsamen einheitlichen Auftritt kommunizieren. Damit wird auch die Effizienz der Kommunikation gesteigert und der Werbefranken noch besser eingesetzt. Die Einführung des neuen Logos zieht einmalige Investitionskosten in einstelliger Millionenhöhe nach sich." Fehlt nur noch, dass auch cablecom zu einem neuerlichen Re-Branding ansetzt.
Dienstag, 19. Februar 2008Gratis-Internet startet heute Sunrise startet heute sein freeinternet-Angebot, welches im Rahmen einer Werbekampagne im Internet bereits beworben wurde und anfangs für einige Verwirrung sorgte.Das Angebot sieht so aus: Für CHF 30.- bekommt man einen Festnetzanschluss inklusive ADSL 3500/300, aber nur, wenn man mit seinem Mobile-Abonnement ebenfalls zu sunrise umzieht. Das Mobile-Abo muss vom Typ Sunrise zero plus oder Sunrise max sein mit CHF 50.00 resp. CHF 75.00 Mindestumsatz. Man bezahlt also im günstigsten Fall CHF 80.- für Festnetz, Internet und Handy. Zur Zeit ein absolutes Spitzenangebot. Offensichtlich möchte man bei Sunrise bereits eine Kundenbasis schaffen für zukünftige entbündelte Angebote, denn es steht zu lesen: "Sunrise kann dem Kunden für ADSL- und Festnetzdienstleistungen jederzeit ein mindestens gleichwertiges Abo anbieten, das auf einer entbündelten Anschlussleitung basiert. Eine Ablehnung des Angebots hat den Verlust des Free Internet-Rabatts zur Folge." Warum auch nicht. Dieses Vorgehen scheint mir jedenfalls strategisch sehr günstig. Anhand der Anzahl Kunden, welche das neue Angebot nutzen, kann man dann die Prioritäten für die Entbündelung der Telefonzentralen setzen... Dienstag, 12. Februar 2008Durchgekaute Pressemitteilungen
Als besonderen Service für leu.fm, biete ich heute die Pressemitteilungen von gestern. Von mir zusammengefasst und kommentiert:
Vodafone (Kenia):Vodafone berichtet über sein mobiles Bezahlsystem M-Pesa, welches in Kenia bereits im Einsatz ist und anscheinend erfolgreich läuft. Klein- und Kleinstbeträge werden gemäss Meldung bereits über das System getätigt. Vielleicht aber auch grössere Summen wie z.B. Schmiergelder, denn: "Der durchschnittliche Überweisungsbetrag liegt bei 30 Euro." In Zukunft sollen auch Renten, Strom, Wasser und andere regelmäßig zu zahlende Beträge mit M-Pesa bezahlt werden können. Vodafone will das System nun auch in Afghanistan einführen, dort aber unter dem Namen "M-Paisa" und mit "Ergänzung von sprachbasierten Diensten", sprich Spracherkennung, damit auch Analphabeten das System nutzen können. Alice (D):Alice Internetanschluss bietet mit seinen Comfort-Tarifen neu auch Angebote für Geschäftskunden und zielt insbesondere auf KMUs und Freiberufler. So gibt es für rund 40 Euro eine 16'000er Flatrate inkl. Telefon-Anschluss, Telefon-Flatrate, Premium Service und eigene Homepage inkl. Domain. Wer 70 Euro draufzahlt, kriegt dazu eine Handy-Flat für Gespräche in alle Mobilnetze. O2 (D):Schön zu sehen, dass in Deutschland auch mal etwas teurer ist als in der Schweiz. O2 kündigt nämlich folgendes an: "Ab April kostet das mobile Surfen auf dem Handy bei o2 9 Cent die Minute. o2 Internet-to-Go ist nicht nur vergleichbar komfortabel wie am PC oder Laptop, die Preise sind ähnlich günstig", erklärt Oliver Schmitt, Manager Product Line Mobile Data bei o2 Germany. Soso. Im Vergleich zu diesen Angeboten sind die auf HSDPA basierenden Produkte von Swisscom (Take & Surf) und Sunrise (T@ake Away) wesentlich attraktiver. In einer weiteren Pressemitteilung teilt O2 mit, dass sie das eigene Mobilfunknetz in Deutschland bis 2009 massiv ausbauen wollen. Damit will die Firma, die zum spanischen Konzern Telefonica gehört, überall in Deutschland mobiles Internet anbieten und "Mittelfristig zu den Marktführern aufschließen". O2 alleine hat gestern 3 Pressemeldungen rausgeblasen.
Geschrieben von Broad Ben
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11:46
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Sonntag, 20. Januar 2008Schweiz: Sunrise will Konsumenten von ADSL überzeugen Internet per Dialup-Verbindung kostet abends bei Sunrise neu 1.95 pro Stunde statt wie bisher 60 Rappen.Gemäss Ktipp begründet Sunrise diesen Schritt mit der angestrebten Vereinheitlichung der bis zu sechs Tagestarife. Es sieht aber eher so aus, als wolle Sunrise seine Kundschaft nachhaltig von den Vorzügen einer ADSL-Flatrate überzeugen. Diese lohnt sich bei den neuen Tarifen bereits ab 1 Stunde surfen pro Tag. Bei Bluewin/Swisscom ist das Dialup-Surfen am Abend aber noch für 70 Rappen möglich. Donnerstag, 17. Januar 2008Frank Zelger übernimmt Kundendienst bei cablecomZelgers Vorgänger, Stephen Wright, leitete gleichzeitig auch den IT-Bereich. Neu werden IT und Customer Care als eigenständige Unternehmensein-heiten geführt. Die Leitung des IT-Bereichs hat Dennis Rubner übernommen, welcher bereits seit 2004 in verschiedenen Managementfunktionen für cablecom tätig ist.
Geschrieben von Broad Ben
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14:51
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Mittwoch, 9. Januar 2008Sunrise CEO fordert Spaltung von Swisscom Sunrise-CEO Christoph Brand fordert in einem Interview mit der Handelszeitung die Aufspaltung von Swisscom zwei unabhängige Gesellschaften: Eine für Dienste und eine für Netze. "Mit dieser funktionalen Trennung müsste Swisscom endlich transparent machen, zu welchen Preisen sie selbst auf die Infrastruktur zurückgreift. ", sagt Brand. Die Idee ist nicht neu und wird zB. in Grossbritannien bereits praktiziert. Allerdings würde dadurch der Infrastrukturwettbewerb abgeschwächt, wie die Gegner der Lösung einwenden. Nachdem der CEO von Swisscom, Carsten Schloter, in den letzten Tagen verschiedentlich gegen Sunrise geschossen hatte, liess auch die Anwort auf diesen Vorschlag nicht lange auf sich warten: „Weil Sunrise nicht investieren will, möchte sie unser Unternehmen enteignen“, wehrt sich Schloter. Wir freuen uns schon auf die nächste Runde in dieser Schlammschlacht
Geschrieben von Broad Ben
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16:13
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Dienstag, 18. Dezember 2007Die Interkonnektionslüge - ComCom soll aufwachen!Wieso die Mobilfunkgebühren hierzulande so hoch sind, fragen wir uns manchmal, die Handymasten dürften langsam aber sicher amortisiert sein. "Wegen der Berge", erhalten wir zB. als Antwort. Die gibt es aber in Österreich auch und dort kostet mobiles Telefonieren ein Klacks. "Wegen hoher Interkonnektionsgebühren", sagt man uns dann. Interkonnektionsgebühren muss ein Mobilfunkanbieter einem anderen Anbieter bezahlen, wenn er Anrufe zu dessen Kunden durchstellen will. Diese Gebühren sind in der Schweiz recht hoch. Wegen "unangemessen hoher Terminierungsgebühren" im Mobilfunk ist Swisscom im Februar von der Wettbewerbskommission zu einer Rekordbusse von 333 Mio. verknurrt worden. Die Verfehlung wurde vom einer Bundesstelle (Weko) festgestellt. Die Busse musste vom Bundesbetrieb Swisscom an den Bund bezahlt werden (!). Man könnte es Nullsummenspiel oder vorgezogene Dividende im Schildbürgerland nennen. Die Swisscom hat bereits im Festnetzbereich zu hohe Gebühren von der Konkurrenz verlangt. Die Masse macht's Swisscom verlangt 20 Rappen pro Minute für Anrufe in ihr Handynetz. Bei Swisscom Mobile betragen die von Sunrise und Orange herkommenden Minuten nur rund 20% aller terminierter Minuten. Bei Orange und Sunrise beträgt der vom Swisscom-Konzern her stammende Verkehr jedoch rund 70% aller terminierter Minuten. (Quelle: Weko) Die Terminierungsgebühren kann Swisscom wegen dieser marktbeherrschenden Stellung bei der Terminierung praktisch eigenmächtig festlegen und die Konkurrenz als Kundenmelkmaschinen missbrauchen. Es ist David gegen Goliath. Senken die anderen Anbieter die Terminierungskosten, bringt das wenig, nur Swisscom freut's. Deshalb kommt die Weko zum Schluss, dass die ComCom aktiv werden müsste, um eine Senkung der Konnektionspreise durchzusetzen. Sunrise und Orange kommen als Kläger nur bedingt in Frage, da sie noch höhere Konnektionspreise verlangen, um ihre Kosten wieder etwas einzuspielen. Schlussendlich kuckt der Konsument in die Röhre. Wieso sollte Swisscom die Gebühren freiwillig senken? Sie kann durch hohe Konnektionsgebühren auch die Preise der Konkurrenz künstlich hoch halten und selber kräftig verdienen, da 80% der Anrufe von Swisscom-Anschlüssen auch im Swisscom-Netz bleiben und somit keine Terminierungsgebühr bezahlt werden muss. Eine interessante Rolle dürfte dem für seine Klagefreudigkeit bekannten Zwerg Tele2 zukommen. Über dessen Zahlen und Gebühren konnte ich nichts herausfinden. Sollte ich mich irgendwie grundlegend verrechnet haben, lasse ich mich auch gerne korrigieren... Die ungefähren Kundenzahlen der drei grössten Anbieter: Swisscom Mobile: 4,9 (Oktober 2007) Sunrise: 1,491 (November 2007) Orange: 1,441 (Juli 2007) (Quelle: Anbieter, Kunden von Coop-Mobile, Aldi-Mobile, Migros-Mobile nicht eingerechnet).
Geschrieben von Broad Ben
um
20:46
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Mittwoch, 12. Dezember 2007Swisscom und die WaschmaschinenSchloter gibt keine dezenten Hinweise, obwohl Gerüchte kursieren, dass Swisscom den Vertrieb für das Apple-Handy übernehmen wird. Er meint nur, dass Apple auch andere Anbieter wählen könnte, streicht aber Vorzüge von Swisscom wie zB die Swisscom-Shops heraus. Er räumt auch ein, dass Swisscom mit Bluewin-TV Probleme hat. So hätten 25% aller Kunden auch jetzt noch Probleme mit dem Dienst, va. wegen mangelhafter Hausverkabelungen. Dies könne sogar dazu führen, dass Bildstörungen aufträten, wenn gleichzeitig die Waschmaschine laufe. Swisscom werde deshalb Bluewin-TV nur noch bei Kunden aufschalten, bei denen diese Probleme nicht auftreten können. Fusion mit Fastweb: Fastweb will durch einen veränderte Netzaufbau bis zu 300 Millionen einsparen. Da diese auch mit Entbündelung maximal die Geschwindigkeit von ADSL 2+ anbieten können (20 Mbit), sagt Schloter eine Konsolidierung im Breitbandmarkt voraus. Die Konkurrenz habe aber zurzeit eine Marge von 30% und würden sich nur ständig beschweren, um Vorteile bei den Wettbewerbsbehörden herausholen zu können. Schloter sieht allgemein die Kabelanbieter als grösste Konkurrenz. Diese würden sich zunehmend zusammenschliessen und könnten mit geringeren Investitionen grössere Bandbreiten anbieten, wohingegen Swisscom ins VDSL-Netz investieren müsse. Zum Bitstream-Zugang: Swisscom wird beim Verwaltungsgericht Beschwerde einreichen (wie vorauszusehen war). Begründung: Swisscom sei nicht marktbeherrschend auf dem Breitbandmarkt, wie eine frühere Entscheidung der Rekurskommission gezeigt habe. Swisscom seien da gar nicht mal so teuer. Comparis würde zB. das Subventionieren von Telefonen nicht in ihre Kostenberechnungen einfliessen lassen. Swisscom-Privatisierung: Hier wünscht sich Schloter einen Hauptaktionär mit Risikofreude. Dies muss ja nicht unbedingt der Bund sein.
Geschrieben von Broad Ben
um
20:49
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