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August 2008Fastweb erreicht Gewinnzone dank Telecom Italia Die italienische Swisscom-Tochter Fastweb schrieb im ersten Halbjahr zum ersten Mal schwarze Zahlen. Der Breitband-Anbieter verdiente 14,9 Mio. nach einem Verlust von 14,9 Mio. in der Vorjahresperiode. Den Reingewinn verdankt sie einer Zahlung der Telecom Italia (Alice ADSL), die der Swisscom-Tochter Fastweb 30 Mio. zur Beilegung eines Rechtsstreits zahlte. In den ersten sechs Monaten steigerte Fastweb den Umsatz um 14% auf 814 Mio. . Der Betriebsgewinn (Ebitda) kletterte um 23% auf 274,4 Mio. Mittwoch, 9. Juli 2008iPhone 3G ab Donnerstag Nacht an der BahnhofstrasseWer zu den ersten offiziellen iPhone 3G-Besitzern in der Schweiz gehören will, kann sich bereits in den Abendstunden des 10. Juli an die Füsslistrasse in Zürich begeben. Dort öffnet der Swisscom Shop am 11. Juli von 00.01 Uhr bis 03.00 Uhr. Für das leibliche Wohl der wartenden Kundinnen und Kunden ist ab 22 Uhr gesorgt. Den Verkaufsstart um Mitternacht werden Mitglieder der Geschäftsleitung von Swisscom einläuten und die ersten iPhone-Kunden persönlich bedienen. Ab 11. Juli, 6.30 Uhr, wird das iPhone 3G auch in über 100 Swisscom Shops schweizweit über den Ladentisch gehen. Swisscom-Kunden profitieren von folgenden Garantien: Konfigurationsgarantie, Geld-zurück-Garantie, Zweijahresgarantie und Ersatzgerätegarantie. Das iPhone 3G kombiniert alle Merkmale des iPhone mit HSPA-Technologie und ist damit bis doppelt so schnell wie die erste iPhone-Generation. Ferner bietet es eine GPS-Funktionalität für erweiterte standortbasierte Mobilfunkdienstleistungen. Mittwoch, 14. Mai 2008Swisscom lanciert Abo für Fussballfans Zur UEFA EURO 2008 bieten die Schweizerischen Bundesbahnen SBB und Swisscom ein attraktives Reise- und Telefonieangebot für alle Fussball-Fans an: Das Football Mobile Package kombiniert ein Halbtax-Abo für den öffentlichen Verkehr mit einem vorteilhaften Mobiltelefonieangebot.Mit dem Football Mobile Package profitieren insbesondere ausländische Fussball-Fans: Sie fahren mit dem UEFA EURO 2008 Halbtaxabo der Schweizerischen Bundesbahnen SBB in öffentlichen Verkehrsmitteln der Schweiz und Österreichs im Juni 2008 zum halben Preis. Nebst dem Halbtaxabo enthält das Kombi-Angebot ein Mobiltelefon von Swisscom inklusive Prepaidkarte mit einem Startguthaben von CHF 20 sowie 60 Gratisminuten fürs Telefonieren ins Ausland. Die 60 Gratisminuten werden angerechnet für Anrufe im ganzen Monat Juni aus der Schweiz in alle Teilnehmerländer der UEFA Euro 2008 sowie die EU, USA, Kanada, Australien, Neuseeland, Hongkong, Israel, Palästina, Japan, Singapur, Südkorea, Taiwan Das Football Mobile Package kostet inklusive das Gerät Nokia 2610 nur CHF 139, ohne Handy CHF 89. Wer das Paket bis zum 31. Mai erwirbt, erhält einen Rabatt von CHF 20. Erhältlich ist das Football Mobile Package an den Flughafenbahnhöfen Basel, Genf und Zürich, sowie den Bahnhöfen Basel SBB, Bern, Genf, Lausanne, Lugano, Luzern, Schaffhausen, St. Gallen, Winterthur und Zürich HB. Das Telefonguthaben des Football Mobile Package kann an jedem Fahrkartenautomat der SBB aufgeladen werden. Montag, 5. Mai 2008Swisscom erhöht Bandbreiten Swisscom erhöht Anfang August im Grosshandelsmarkt erneut die DSL-Bandbreiten, und zwar von 3500/300 kBit/s auf 5000/500 kBit/s. Zeitgleich lanciert das Unternehmen neu ein Einsteigerangebot mit einer Datenrate von 1'000/100 kBit/s.Damit werde der Wettbewerb zwischen den Anbietern von DSL-Diensten und den Kabelnetzbetreibern weiter intensiviert. Nachdem Swisscom im Januar 2008 bereits die Grosshandelspreise deutlich gesenkt habe, stärke das Unternehmen damit erneut die Position der über 30 Internet Service Provider. Die Wiederverkäufer haben nun das Problem, dass sie auch den Abonnenten des bestehenden 5000/500 Angebots etwas besseres offerieren müssen. Green zB stellt diesen Kunden in einer heute veröffentlichten Meldung ein verbilligtes VDSL-Abo in Aussicht. Samstag, 1. März 2008RIP: Bluewin heisst jetzt Swisscom Nachdem Sunrise ihren Markenauftritt verändert hat, folgt nun auch Swisscom und beerdigt den Markennamen Bluewin.Die Gilde der Brand-Strategen hat es wieder einmal geschafft, Entscheidungsträger zu überzeugen und eine etablierte Marke zu Grabe zu tragen. "Die Umstellung des Erscheinungsbildes ist erforderlich, weil die heute unterschiedlichen Auftritte der bisherigen Swisscom Untermarken sowie von Bluewin in einem gemeinsamen Auftritt zusammengefasst werden. Künftig wird Swisscom nur noch über einen gemeinsamen einheitlichen Auftritt kommunizieren. Damit wird auch die Effizienz der Kommunikation gesteigert und der Werbefranken noch besser eingesetzt. Die Einführung des neuen Logos zieht einmalige Investitionskosten in einstelliger Millionenhöhe nach sich." Fehlt nur noch, dass auch cablecom zu einem neuerlichen Re-Branding ansetzt.
Dienstag, 12. Februar 2008Durchgekaute Pressemitteilungen
Als besonderen Service für leu.fm, biete ich heute die Pressemitteilungen von gestern. Von mir zusammengefasst und kommentiert:
Vodafone (Kenia):Vodafone berichtet über sein mobiles Bezahlsystem M-Pesa, welches in Kenia bereits im Einsatz ist und anscheinend erfolgreich läuft. Klein- und Kleinstbeträge werden gemäss Meldung bereits über das System getätigt. Vielleicht aber auch grössere Summen wie z.B. Schmiergelder, denn: "Der durchschnittliche Überweisungsbetrag liegt bei 30 Euro." In Zukunft sollen auch Renten, Strom, Wasser und andere regelmäßig zu zahlende Beträge mit M-Pesa bezahlt werden können. Vodafone will das System nun auch in Afghanistan einführen, dort aber unter dem Namen "M-Paisa" und mit "Ergänzung von sprachbasierten Diensten", sprich Spracherkennung, damit auch Analphabeten das System nutzen können. Alice (D):Alice Deutschland bietet mit seinen Comfort-Tarifen neu auch Angebote für Geschäftskunden und zielt insbesondere auf KMUs und Freiberufler. So gibt es für rund 40 Euro eine 16'000er Flatrate inkl. Telefon-Anschluss, Telefon-Flatrate, Premium Service und eigene Homepage inkl. Domain. Wer 70 Euro draufzahlt, kriegt dazu eine Handy-Flat für Gespräche in alle Mobilnetze. O2 (D):Schön zu sehen, dass in Deutschland auch mal etwas teurer ist als in der Schweiz. O2 kündigt nämlich folgendes an: "Ab April kostet das mobile Surfen auf dem Handy bei o2 9 Cent die Minute. o2 Internet-to-Go ist nicht nur vergleichbar komfortabel wie am PC oder Laptop, die Preise sind ähnlich günstig", erklärt Oliver Schmitt, Manager Product Line Mobile Data bei o2 Germany. Soso. Im Vergleich zu diesen Angeboten sind die auf HSDPA basierenden Produkte von Swisscom (Take & Surf) und Sunrise (T@ake Away) wesentlich attraktiver. In einer weiteren Pressemitteilung teilt O2 mit, dass sie das eigene Mobilfunknetz in Deutschland bis 2009 massiv ausbauen wollen. Damit will die Firma, die zum spanischen Konzern Telefonica gehört, überall in Deutschland mobiles Internet anbieten und "Mittelfristig zu den Marktführern aufschließen". O2 alleine hat gestern 3 Pressemeldungen rausgeblasen.
Geschrieben von Broad Ben
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11:46
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Tags für diesen Artikel: alice, deutschland, kenia, m-paisa, m-pesa, o2, schweiz, sunrise, swisscom, take & surf, take away, telecom italia, telefonica, vodafone
Freitag, 1. Februar 2008Pressemitteilung: Swisscom bringt Bundle-Angebot Infinity Für pauschal 69 Franken im Monat können Swisscom Kunden ab 1. März 2008 mit maximal verfügbarer Geschwindigkeit im Internet surfen und unbegrenzt im Schweizer Festnetz telefonieren. Das neue Abonnement Infinity umfasst den Bluewin DSL Anschluss und alle Anrufe innerhalb des Schweizer Festnetzes rund um die Uhr. Die Kosten für den Telefonanschluss bleiben bestehen.Infinity ist ideal für Swisscom Kunden, die sich ein einziges Abo zum schnellen Surfen und sorglosen Telefonieren im Festnetz wünschen: Im Preis von 69 Franken pro Monat sind der Internetanschluss mit der maximal verfügbaren Geschwindigkeit (Bluewin DSL 3500, 5000 oder 20000) und alle nationalen Festnetz-Gespräche inbegriffen. Die Kosten für den Telefonanschluss (25.25 Franken analog resp. 43 Franken bei ISDN) bleiben bestehen. Für Kunden, die mit hoher Geschwindigkeit surfen wollen, ist Infinity besonders attraktiv. Swisscom hat die hohen Bandbreiten von bis zu 20'000 Kbit/s u.a. mit den Investitionen in die Glasfasernetze (VDSL) möglich gemacht. Kunden, die sich für Infinity entscheiden und heute bereits mit Bluewin DSL 3500 surfen, profitieren - falls verfügbar - automatisch von der erhöhten Geschwindigkeit von 5'000/500 Kbit/s. Falls ein Upgrade auf 20'000/1'000 Kbit/s technisch möglich und gewünscht ist, erfordert dies die Installation einer Digitalsteckdose DSL durch eine Fachperson (einmalige Kosten von 95 Franken) sowie ein neues Modem. Unter www.bluewin.ch/checker können sich Kunden über die Verfügbarkeit der verschiedenen DSL-Abos an ihrem Anschluss informieren. Kunden können Infinity ab sofort im Internet unter www.swisscom-fixnet.ch, über die Swisscom Hotline 0800 86 86 86 oder im nächsten Swisscom Shop bestellen. Andere abonnierte Vergünstigungen im Schweizer Festnetz wie das Plauderabo und die Halbpreis Abos National, Kombi und Mini-Kombi werden dabei automatisch gekündigt. Infinity gilt ab 1. März 2008. Montag, 28. Januar 2008Swisscom nicht mit Weko einverstanden Carsten Schloter von der Swisscom will es nicht glauben: Nachdem die Wettbewerbskommission (Weko) bereits zum zweiten Mal festgestellt hat, dass die Swisscom beim Wiederverkauf von Breitbandanschlüssen marktbeherrschend sei, wird dieser Entscheid erneut angefochten. Beim ersten Mal hatte die Oberinstanz den Entscheid aufgehoben.Da die Weko lediglich die Anbieter vergleicht, die DSL-Produkte über das Swisscom-Telefonnetz verkaufen, werden die Kabelnetzanbieter mehr und mehr von Schloter als Hauptkonkurrenz heraufstilisiert. Mehr Wettbewerb und tiefere Margen würden Investitionen ins Telefonnetz schwieriger machen und somit die Position von Swisscom und seinen Wiederverkäufern gegenüber den Kabelnetzbetreibern schwächen. Freitag, 25. Januar 2008Pressemitteilung: Swisscom senkt Grosshandelspreise Swisscom senkt die Grosshandelspreise für die bestehenden DSL-Breitbandangebote um 10% (Anschlüsse) resp. 40% (Datenvolumen). Das Bitstream-Angebot für DSL-Anschlüsse ohne daran gekoppelten Festnetzanschluss (Naked DSL) wird Anfang April 2008 ebenfalls günstiger und erweitert. Nach den in letzter Zeit laufend erhöhten Bandbreiten stärkt Swisscom mit den neuen Massnahmen erneut die Position der über 20 Internet Service Provider, die wie Swisscom im Wettbewerb mit den Kabelnetzbetreibern stehen. Der intensive Wettbewerb mit den Kabelnetzbetreibern und den Mobilfunkanbietern hat zur Folge, dass die Schweiz im internationalen Vergleich über eine sehr gut ausgebaute Breitband-Infrastruktur verfügt.Der Festnetz-Breitbandmarkt verzeichnete in den letzten Jahren einen wahren Boom: In nur fünf Jahren stieg die meistgenutzte DSL-Bandbreite von 300 kBit/s auf mehr als das Zehnfache, die Zahl der Endkunden auf das Dreifache und die Abdeckung mit DSL-Diensten auf über 98% der Anschlüsse in der Schweiz. Mit dem vollständig entbündelten Teilnehmeranschluss können die alternativen Telekommunikationsanbieter seit April 2007 ihren Kunden auf dem Kupferkabel von Swisscom eigenständige Dienste wie z.B. Breitbandprodukte oder Mietleitungen anbieten. Swisscom investierte in den letzten fünf Jahren über eine Milliarde Franken in den Aufbau von DSL-Diensten. Die Kundinnen und Kunden profitieren damit von einer stark gesteigerten Leistung. Massiv ausgebaut wird derzeit die Abdeckung mit DSL-Diensten, die eine Bandbreite von rund 20'000 kBit/s ermöglichen: Bis Ende 2008 werden über 80% aller Schweizer Haushalte von dieser Leistung profitieren können. Um die Position der Internet Service Provider zu stärken, hat Swisscom beschlossen, die Grosshandelspreise um 10% (Anschlüsse) resp. 40% (Datenvolumen) zu senken. Der meistgenutzte Anschluss mit einer Datenrate von 3'500/300 kBit/s (herunterladen/heraufladen) kostet damit neu rückwirkend ab 1. Januar 2008 noch monatlich CHF 28. Mit dem stark reduzierten Preis für die Datenvolumen trägt Swisscom unter anderem der in den vergangenen Jahren gestiegenen Nutzung des Internets und den neuen Anwendungen Rechnung. Bitstream-Angebot: Von Festnetztelefonie entkoppelter DSL-Anschluss Swisscom bietet seit Anfang Dezember ihren Mitbewerbern neu ein Bitstream-Angebot (nackte DSL-Leitungen, Naked DSL) für den Wiederverkauf an. Die alternativen Anbieter können auf dieser Basis in der ganzen Schweiz integrierte Bündel eines Breitbandanschlusses inkl. Telefonie über das Internetprotokoll (Voice over IP; VoIP) anbieten. Das Angebot wurde als Pilot lanciert; das kommerzielle Angebot dazu wird am 1. April 2008 gestartet. Bereits haben elf Internet Service Provider einen Vertrag unterzeichnet. Das bestehende Angebot für Datenraten von 20'000/1'000 kBit/s und 5'000/1'000 KBit/s kostet die Internet Service Provider monatlich CHF 49 und wird mit einem zusätzlichen Angebot mit Datenraten von 3'500/300 kBit/s zu einem monatlichen Preis von CHF 46 ergänzt. Damit kommt Swisscom den Bedürfnissen der alternativen Anbieter entgegen. Regulierter Entbündelungspreis: Swisscom fordert Runden Tisch mit Marktteilnehmern Swisscom und die übrigen Marktteilnehmer sind bei der Preisfestsetzung auf eine hohe Planungs- und Rechtssicherheit angewiesen. Swisscom hat deshalb das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) ersucht, zu einem Runden Tisch der Teilnehmer im Entbündelungsgeschäft unter der Leitung der Regulierungsbehörde einzuladen. Thema dieser Verhandlungen sollen die wichtigsten Kostenelemente (Parameter) des entbündelten Teilnehmeranschlusses sein. Mit diesem Schritt will Swisscom die Umsetzung der Entbündelung unterstützen und erreichen, dass über die umstrittenen Parameter ein gemeinsames Verständnis aller Beteiligten entsteht. Die Planungssicherheit soll erhöht und langwierige Rechtsstreitigkeiten vermieden werden. Damit würden auch die Kunden unmittelbar von Preissenkungen profitieren. Bis anhin haben die alternativen Anbieter die im Nachhinein verfügten Preissenkungen nicht an ihre Kunden zurückerstattet. Sonntag, 20. Januar 2008Schweiz: Sunrise will Konsumenten von ADSL überzeugen Internet per Dialup-Verbindung kostet abends bei Sunrise neu 1.95 pro Stunde statt wie bisher 60 Rappen.Gemäss Ktipp begründet Sunrise diesen Schritt mit der angestrebten Vereinheitlichung der bis zu sechs Tagestarife. Es sieht aber eher so aus, als wolle Sunrise seine Kundschaft nachhaltig von den Vorzügen einer ADSL-Flatrate überzeugen. Diese lohnt sich bei den neuen Tarifen bereits ab 1 Stunde surfen pro Tag. Bei Bluewin/Swisscom ist das Dialup-Surfen am Abend aber noch für 70 Rappen möglich. Mittwoch, 16. Januar 2008Swisscom setzt auf Satelliten für die GrundversorgungSo wird in Zukunft offenbar ein zwei Wege Satelliten Angebot via Swisscom-Provider Bluewin vertrieben, wofür lediglich eine Satellitenschüssel mit 67 cm Durchmesser nötig sein soll. Zum Einsatz kommen wird das Produkt Tooway von Eutelsat auf dem Satelliten Eutelsat HOT BIRD™ 6. Dieses verwendet das Protokoll SurfBeam DOCSIS welches von ViaSat entwickelt wurde. Das System wird in Nordamerika gemäss Angaben von Eutelsat schon in über 300'000 Haushalten eingesetzt. Auch Voip-Anwendungen sollen möglich sein. ![]() Pressemitteilung von Eutelsat Donnerstag, 10. Januar 2008Swisscom will keinen Bitstrom Die Swisscom hat beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde gegen einen Entscheid der Comcom eingereicht.Die Swisscom hätte den Mitbewerbern ein Angebot für den Zugang zu schnellen Datenverbindungen (Bitstrom) unterbreiten müssen. Bis zu einem letztinstanzlichen Urteil können noch 12-18 Monate vergehen.
Geschrieben von Broad Ben
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23:48
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Tags für diesen Artikel: beschwerde, bitstream access, bitstrom, bundesverwaltungsgericht, comcom, naked dsl, schweiz, swisscom
Mittwoch, 9. Januar 2008Sunrise CEO fordert Spaltung von Swisscom Sunrise-CEO Christoph Brand fordert in einem Interview mit der Handelszeitung die Aufspaltung von Swisscom zwei unabhängige Gesellschaften: Eine für Dienste und eine für Netze. "Mit dieser funktionalen Trennung müsste Swisscom endlich transparent machen, zu welchen Preisen sie selbst auf die Infrastruktur zurückgreift. ", sagt Brand. Die Idee ist nicht neu und wird zB. in Grossbritannien bereits praktiziert. Allerdings würde dadurch der Infrastrukturwettbewerb abgeschwächt, wie die Gegner der Lösung einwenden. Nachdem der CEO von Swisscom, Carsten Schloter, in den letzten Tagen verschiedentlich gegen Sunrise geschossen hatte, liess auch die Anwort auf diesen Vorschlag nicht lange auf sich warten: „Weil Sunrise nicht investieren will, möchte sie unser Unternehmen enteignen“, wehrt sich Schloter. Wir freuen uns schon auf die nächste Runde in dieser Schlammschlacht
Geschrieben von Broad Ben
um
16:13
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Tags für diesen Artikel: bluewin, carsten schloter, christoph brand, grossbritannien, schweiz, sunrise, swisscom, uk
Dienstag, 8. Januar 2008DOS-Attacke gegen Bluewin-Homepage Gemäss Basler Zeitung war die Homepage des Internetproviders der Swisscom, Bluewin, während rund 90 Minuten nicht erreichbar.Swisscom-Sprecherin Myriam Ziesack sagte, es habe sich um eine DOS-Attacke gehandelt. Zum Glück ist die Homepage nicht bei Hostpoint, sonst wäre dies der Normalzustand... Dienstag, 18. Dezember 2007Die Interkonnektionslüge - ComCom soll aufwachen!Wieso die Mobilfunkgebühren hierzulande so hoch sind, fragen wir uns manchmal, die Handymasten dürften langsam aber sicher amortisiert sein. "Wegen der Berge", erhalten wir zB. als Antwort. Die gibt es aber in Österreich auch und dort kostet mobiles Telefonieren ein Klacks. "Wegen hoher Interkonnektionsgebühren", sagt man uns dann. Interkonnektionsgebühren muss ein Mobilfunkanbieter einem anderen Anbieter bezahlen, wenn er Anrufe zu dessen Kunden durchstellen will. Diese Gebühren sind in der Schweiz recht hoch. Wegen "unangemessen hoher Terminierungsgebühren" im Mobilfunk ist Swisscom im Februar von der Wettbewerbskommission zu einer Rekordbusse von 333 Mio. verknurrt worden. Die Verfehlung wurde vom einer Bundesstelle (Weko) festgestellt. Die Busse musste vom Bundesbetrieb Swisscom an den Bund bezahlt werden (!). Man könnte es Nullsummenspiel oder vorgezogene Dividende im Schildbürgerland nennen. Die Swisscom hat bereits im Festnetzbereich zu hohe Gebühren von der Konkurrenz verlangt. Die Masse macht's Swisscom verlangt 20 Rappen pro Minute für Anrufe in ihr Handynetz. Bei Swisscom Mobile betragen die von Sunrise und Orange herkommenden Minuten nur rund 20% aller terminierter Minuten. Bei Orange und Sunrise beträgt der vom Swisscom-Konzern her stammende Verkehr jedoch rund 70% aller terminierter Minuten. (Quelle: Weko) Die Terminierungsgebühren kann Swisscom wegen dieser marktbeherrschenden Stellung bei der Terminierung praktisch eigenmächtig festlegen und die Konkurrenz als Kundenmelkmaschinen missbrauchen. Es ist David gegen Goliath. Senken die anderen Anbieter die Terminierungskosten, bringt das wenig, nur Swisscom freut's. Deshalb kommt die Weko zum Schluss, dass die ComCom aktiv werden müsste, um eine Senkung der Konnektionspreise durchzusetzen. Sunrise und Orange kommen als Kläger nur bedingt in Frage, da sie noch höhere Konnektionspreise verlangen, um ihre Kosten wieder etwas einzuspielen. Schlussendlich kuckt der Konsument in die Röhre. Wieso sollte Swisscom die Gebühren freiwillig senken? Sie kann durch hohe Konnektionsgebühren auch die Preise der Konkurrenz künstlich hoch halten und selber kräftig verdienen, da 80% der Anrufe von Swisscom-Anschlüssen auch im Swisscom-Netz bleiben und somit keine Terminierungsgebühr bezahlt werden muss. Eine interessante Rolle dürfte dem für seine Klagefreudigkeit bekannten Zwerg Tele2 zukommen. Über dessen Zahlen und Gebühren konnte ich nichts herausfinden. Sollte ich mich irgendwie grundlegend verrechnet haben, lasse ich mich auch gerne korrigieren... Die ungefähren Kundenzahlen der drei grössten Anbieter: Swisscom Mobile: 4,9 (Oktober 2007) Sunrise: 1,491 (November 2007) Orange: 1,441 (Juli 2007) (Quelle: Anbieter, Kunden von Coop-Mobile, Aldi-Mobile, Migros-Mobile nicht eingerechnet).
Geschrieben von Broad Ben
um
20:46
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Tags für diesen Artikel: aldi mobile, bund, busse, comcom, coop mobile, interconnection, interkonnektion, migros mobile, mobile, orange, österreich, schweiz, sunrise, swisscom, tele2, terminierung, terminierungsgebühr, weko
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