
Oh. Die
Arme Swisscom. Heute wurden gleich zwei Presseverlautbarungen veröffentlicht, in denen Swisscom sich als Innovator und geprügeltes Kind darstellt.
Hier ein paar Auszüge:
Wettbewerb im Breitbandmarkt spielt
(Ja, deshalb liegen die Preise bei uns in der Regel auch 100% über den Preisen von zB Deutschland oder Frankreich, man könnte jetzt ja wie beim Mobilfunk auch die Berge und solchen Quatsch als Argument bringen...)
...
Swisscom erkennt auf dem Markt für Breitbanddienste keine beherrschende Stellung und hat deshalb ihren Konkurrenten bisher kein reguliertes Bitstromangebot unterbreitet.
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Darüber hinaus bietet Swisscom schon seit Jahren Konkurrenten attraktive Wiederverkaufsangebote an
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Swisscom wird die Verfügung im Detail prüfen und dann über das weitere Vorgehen entscheiden. [...] Während der Dauer des Verfahrens muss Swisscom den regulierten Bitstromzugang nicht anbieten.
Man darf also davon ausgehen, dass Swisscom das Verfahren weiterzieht, damit es den Bitstrom-Zugang nicht anbieten muss.
Und weiter dürfen wir heute von Swisscom erfahren:
Mit Natel pro liberty bietet Swisscom ein neues Abonnement mit dem günstigsten Stundentarif in der Schweiz.
30 Rappen pro Stunden wären eigentlich schon toll. Das Angebot gilt allerdings nur bei Anrufen auf das Swisscom Mobil- und Festnetz.
Hier sind alle Mobile-Anbieter gefordert, also auch
Orange,
Sunrise und
Tele2.
Senkt endlich die Interconnectionsgebühren. Diese Gärtli-Angebote sind Augenwischerei.
Wer weiss schon, auf welchem Netz sein Kollege telefoniert oder welcher Nutzer weiss, wie man das herausfinden kann? Eben....