Dienstag, 15. Dezember 2009
Tele2, der schwedische Netzbetreiber, gab gestern den Abschluss des Verkaufs seines Mobilfunkgeschäfts in Frankreich bekannt. Tele2 France wird von Virgin Mobile (ebenfalls ein virtueller Netzbetreiber) übernommen.
Die Festnetz- und ADSL-Sparte wird neu von SFR betrieben ( Vivendi / Vodafone).
Durch die Trennung von Tele2 France will sich das schwedische Unternehmen in Zukunft wieder verstärkt auf Kernmärkte und Wachstumsregionen wie Osteuropa fokussieren. Tele2 gab in diesem Zusammenhang auch die Übernahme des Mobilfunknetzbetreibers Neo aus Kasachstan bekannt.
In Westeuropa hat Tele2 bereits seine Ableger in Italien (an Vodafone) und der Schweiz (an Sunrise) verkauft. In Westeuropa ist Tele2 damit nur noch in Deutschland, den Niederlanden und Österreich aktiv. Aufgrund des hohen Konkurrenzdrucks in diesen Märkten dürfte es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis sich Tele2 von diesen Filialen ebenfalls trennen wird.
In Kasachstan raten wir Tele2 davon ab, diesen Herrn als Werbeträger zu verwenden:
Freitag, 21. November 2008
 Die Wettbewerbskommission (WEKO) gibt grünes Licht zur Übernahme von Tele2 durch Sunrise. Tele2 bleibt als Marke bestehen, die Mitarbeitenden werden übernommen.
Durch die Übernahme von Tele2 erweitert Sunrise ihre Kundenbasis und stärkt ihre Position im schweizerischen ADSL- und Mobilfunk-Markt. Die Zustimmung durch die WEKO ist ohne Auflagen erfolgt. Nachdem die WEKO die Transaktion gebilligt hat, ist auch die Kommunikationskommission ( ComCom) mit der wirtschaftlichen Übertragung der Mobilfunklizenz einverstanden.
Tele2 bleibt als eigenständige Marke bestehen. In Absprache mit der Mitarbeitendenvertretung und der Gewerkschaft Kommunikation übernimmt Sunrise die 53 Mitarbeitenden und beschäftigt sie am angestammten Arbeitsort oder innerhalb von Sunrise vorerst weiter. Mit der Übernahme von Tele2 untermauert Sunrise die Absicht, langfristig in den Schweizer Markt zu investieren.
Donnerstag, 28. Februar 2008
In Deutschland kann bei vielen DSL-Paketen eine internationale Telefon-Flatrate dazugebucht werden. Damit kann man gegen eine feste monatliche Gebühr kostenlos oder verbilligt ins Ausland telefonieren.
Wer Familie oder Bekannte im Ausland hat, kann damit eine Menge Geld sparen.
Alle angebotenen Flatrates gelten aber nur für Anrufe auf ausländische Festnetze, darum unbedingt vor dem Anruf prüfen, ob man auf ein Mobiltelefon anruft. Sonst zahlt man das Lehrgeld bei Erhalt der Rechnung.
Wir haben die internationalen Phone-Flats der bekanntesten Anbieter für Sie zusammengestellt:
| Anbieter |
Paketname |
Länder |
Konditionen |
Preis pro Monat |
| 1 & 1 |
Auslandsoption |
Ab 1 Cent/Min. in ausländische Festnetze (Liste) |
Verbilligte Tarife |
€ 4,99 |
| Arcor & Vodafone |
International I |
Ins Festnetz von Polen, Griechenland, Italien, USA, Tschechische Republik, Großbritannien, Frankreich, Schweiz, Österreich, Portugal, Spanien, Niederlande, Belgien, Dänemark, Kanada, Norwegen, Schweden, Irland, Luxemburg, Australien, Andorra, Lichtenstein, Monaco, San Marino, Vatikanstadt. |
Telefon-Flatrate (kostenlose Anrufe) |
€ 3,95 |
| Arcor & Vodafone |
International II |
Ins Festnetz von Türkei, Russland, Ungarn, Slowenien, Kroatien, Bulgarien, Slowakei, Japan, China, Brasilien, Argentinien, Chile, Estland, Georgien, Hongkong, Island, Israel, Malaysia, Neuseeland, Rumänien, Singapur, Südafrika, Taiwan, Venezuela, Zypern. |
Telefon-Flatrate (kostenlose Anrufe) |
€ 14,95 |
| Alice Internetanschluss |
Talk4Free Europa & More |
Ins Festnetz von Europa, USA, Kanada, Australien, Japan und China |
Telefon-Flatrate (kostenlose Anrufe) |
€ 14,90 |
| Kabel Deutschland |
Flat International |
Ins Festnetz von Österreich, Belgien, Dänemark, Frankreich, Irland, Italien, Vatikanstadt, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Portugal, Spanien, Schweden, Schweiz, Türkei, Tschechien, Großbritannien, USA inkl. Alaska, Kanada, Polen und Russland |
Telefon-Flatrate (kostenlose Anrufe) |
€ 14,90 |
| Kabel Deutschland |
Best Country |
Nicht für alle Länder erhältlich (nur Länder in Zone International Top, 1, 2, 3 gemäss Liste) |
Halber Preis für Telefonate ins Festnetz des gewählten Landes |
€ 2,99 |
| Tele2 |
Auslands-Option |
Ins Festnetz von Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Kanada, Liechtenstein, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich, Portugal, San Marino, Schweden, Schweiz, Spanien, USA, Vatikanstadt |
Telefon-Flatrate (kostenlose Anrufe) |
€ 4,95 |
| Unitymedia |
International Flat |
Ins Festnetz von Türkei, Polen, Russland, USA, Australien und vielen weiteren Ländern Europas, Nordamerikas und Asiens |
Telefon-Flatrate (kostenlose Anrufe) |
€ 15,00 |
| Unitymedia |
SPAR International |
Alle Länder. |
Bei allen Auslandsgesprächen bis zu 85% gegenüber den Standardtarifen |
€ 1,00 |
| Versatel |
BestCountry Plus |
Ins Festnetz von Türkei, Russland, Slowenien, Kroatien, Ungarn, Singapur, Taiwan, Hongkong, Brasilien, Israel |
Ganztags für nur 4,5 Ct./Minute |
€ 3,99 |
Freitag, 8. Februar 2008
 Nachdem Tele2-Dänemark, der grösste Internetprovider des Landes, von einem Gericht zur Sperrung der Seite thepiratebay.com verdonnert worden war, will sich der Provider nun mit den anderen Anbietern des Landes zusammensetzen. "Wir glauben in dieser Sache ist eine Klärung der rechtlichen Grundlagen nötig. Das ist der Grund, warum wir mit den anderen Firmen sprechen wollen."
Die IFPI will mit Ihrer neuen Strategie die Internetprovider stärker in die Pflicht nehmen. Bereits im Jahr 2006 waren einige Provider dazu verpflichtet worden, Ihren Kunden den Zugang zur russischen Seite AllOfMp3.com zu sperren.
Unter der Adresse thejesperbay.org wurde bereits eine Anleitung zur Umgehung der Massnahmen veröffentlicht.
Donnerstag, 7. Februar 2008
 Gemäss einem online-Bericht plant Vodafone, die Kontrolle über den ISP Tiscali Italien zu übernehmen.
Vodafone möchte in Italien stärker im Breitbandgeschäft per Festnetz mitmischen und hatte dazu vor wenigen Wochen den italienischen Ableger von Tele2 übernommen.
Der Konzern bietet mit dem Produkt Internet Key bereits einen USB-Stick an, mit dem ein Breitbandzugang übers Handynetz mit bis zu 7,2 Mbit möglich wird.
Montag, 28. Januar 2008
Arcor, Nummer zwei im deutschen Festnetz-Geschäft, will Gerüchten zufolge in ganz Deutschland dem Konkurrenten Hansenet Leitungen zur Verfügung stellen.
Leidtragende bei dem Geschäft wäre die Deutsche Telekom aber auch Telefonica, die bisher für Kunden des Hansenet-Angebotes Alice Internetanschluss Leitungen in von Hansenet noch nicht erschlossenen Gebieten zur Verfügung gestellt haben.
Hansenet gehört Telecom Italia und Arcor mehrheitlich dem Vodafone-Konzern. Die beiden Konzerne bekämpfen sich z.T. auf anderen Märkten wie Italien, wo Vodafone erst kürzlich einen Konkurrenten von Telecom Italia, den italienischen Ableger von Tele2, übernommen hat.
Donnerstag, 10. Januar 2008
Tele2 und Vodafone haben bekannt gegeben, dass Vodafone das Festnetzgeschäft von Tele2 in Italien und Spanien für zusammen rund 775 Millionen Euro in bar übernimmt.
Der britische Konzern kann so seine Stellung gegenüber dem früheren Telefonmonopolisten Telecom Italia.
Ende Juni 2007 hatte Tele2 Italien mehr als 2,6 Millionen Kunden, darunter mehr als 400.000 Breitbandkunden. In Spanien waren es 550.000 Festnetz- und davon 47.000 Breitbandkunden.
Dienstag, 18. Dezember 2007
 Schweiz: Zwischen 40-50 Rappen pro Minute bezahlen wir häufig, wenn wir mit einem der drei grossen Mobilfunkanbieter Swisscom, Sunrise oder Orange telefonieren.
Wieso die Mobilfunkgebühren hierzulande so hoch sind, fragen wir uns manchmal, die Handymasten dürften langsam aber sicher amortisiert sein. "Wegen der Berge", erhalten wir zB. als Antwort. Die gibt es aber in Österreich auch und dort kostet mobiles Telefonieren ein Klacks. "Wegen hoher Interkonnektionsgebühren", sagt man uns dann.
Interkonnektionsgebühren muss ein Mobilfunkanbieter einem anderen Anbieter bezahlen, wenn er Anrufe zu dessen Kunden durchstellen will. Diese Gebühren sind in der Schweiz recht hoch.
Wegen "unangemessen hoher Terminierungsgebühren" im Mobilfunk ist Swisscom im Februar von der Wettbewerbskommission zu einer Rekordbusse von 333 Mio. verknurrt worden. Die Verfehlung wurde vom einer Bundesstelle ( Weko) festgestellt. Die Busse musste vom Bundesbetrieb Swisscom an den Bund bezahlt werden (!). Man könnte es Nullsummenspiel oder vorgezogene Dividende im Schildbürgerland nennen. Die Swisscom hat bereits im Festnetzbereich zu hohe Gebühren von der Konkurrenz verlangt.
Die Masse macht's
Swisscom verlangt 20 Rappen pro Minute für Anrufe in ihr Handynetz. Bei Swisscom Mobile betragen die von Sunrise und Orange herkommenden Minuten nur rund 20% aller terminierter Minuten. Bei Orange und Sunrise beträgt der vom Swisscom-Konzern her stammende Verkehr jedoch rund 70% aller terminierter Minuten. (Quelle: Weko)
Die Terminierungsgebühren kann Swisscom wegen dieser marktbeherrschenden Stellung bei der Terminierung praktisch eigenmächtig festlegen und die Konkurrenz als Kundenmelkmaschinen missbrauchen. Es ist David gegen Goliath. Senken die anderen Anbieter die Terminierungskosten, bringt das wenig, nur Swisscom freut's.
Deshalb kommt die Weko zum Schluss, dass die ComCom aktiv werden müsste, um eine Senkung der Konnektionspreise durchzusetzen. Sunrise und Orange kommen als Kläger nur bedingt in Frage, da sie noch höhere Konnektionspreise verlangen, um ihre Kosten wieder etwas einzuspielen. Schlussendlich kuckt der Konsument in die Röhre.
Wieso sollte Swisscom die Gebühren freiwillig senken? Sie kann durch hohe Konnektionsgebühren auch die Preise der Konkurrenz künstlich hoch halten und selber kräftig verdienen, da 80% der Anrufe von Swisscom-Anschlüssen auch im Swisscom-Netz bleiben und somit keine Terminierungsgebühr bezahlt werden muss.
Eine interessante Rolle dürfte dem für seine Klagefreudigkeit bekannten Zwerg Tele2 zukommen. Über dessen Zahlen und Gebühren konnte ich nichts herausfinden.
Sollte ich mich irgendwie grundlegend verrechnet haben, lasse ich mich auch gerne korrigieren...
Die ungefähren Kundenzahlen der drei grössten Anbieter:
Swisscom Mobile: 4,9 (Oktober 2007)
Sunrise: 1,491 (November 2007)
Orange: 1,441 (Juli 2007)
(Quelle: Anbieter, Kunden von Coop-Mobile, Aldi-Mobile, Migros-Mobile nicht eingerechnet).
Donnerstag, 6. Dezember 2007
Tele2 Deutschland bringt mit dem Angebot Komplett Surf 2000 eine echte Flatrate (2048 Kbits Downstream / 192 Kbits Upstream) für 19,95 auf den Markt. Im Angebot enthalten sind zwei Telefonleitungen und die Übernahme von bis zu 3 Rufnummern. Ein Telekom-Anschluss wird nicht (mehr) benötigt.
Bei der Telekom kostet bereits eine simple Telefonleitung € 16,37.
Die Komplett-Angebote von Tele2 können nur mit der TELE2 Komplett-Box (Thomson Speedtouch 780 WL (i) ) verwendet werden. Für deren Nutzung fallen einmalig € 19,95 plus € 9,60 Versandkosten an.
Samstag, 24. November 2007
 Wie heise.de berichtet, hat Arcor Widerspruch gegen die einstweilige Verfügung eingelegt, die das Unternehmen zur Sperrung von Angeboten wie youporn.com und sex.com zwang.
Neben Arcor erhielten auch Tele2 und Kielnet die einstweilige Verfügung. Verschiedene Gerichte bearbeiten nun die Fälle, einige Richter haben bereits Skepsis darüber geäussert, ob Zugangsanbieter eine solche Sperrung überhaupt durchführen sollten oder können. Sollte dieses Vorgehen Schule machen, könnten die Provider zur Sperrung tausender von Webseiten gezwungen werden.
Kläger war die Firma Kirchberg Logistik, die eigene Erotikangebote im Internet betreibt und durch die Klage wohl hoffte, sich unliebsame Konkurrenten aus dem In- und Ausland vom Leibe zu halten, welche keine mit dem deutschen Jugendschutz vereinbare Alterskontrolle für den Zugang zu ihren Angeboten installiert haben.
Arcor hatte anfänglich eine technische Sperrung eingeführt, wodurch jedoch auch 3,5 Millionen anderer Webseiten gesperrt wurden. Darauf hatte die Deutsche Piratenpartei einen Proxyserver zur Umgehung dieser Massnahme aufgeschaltet. Eine später eingeführte Sperrung auf Basis des DNS-Systems konnte einfach durch die Verwendung alternativer DNS-Server umgangen werden.
Donnerstag, 22. November 2007
 Oh. Die Arme Swisscom. Heute wurden gleich zwei Presseverlautbarungen veröffentlicht, in denen Swisscom sich als Innovator und geprügeltes Kind darstellt.
Hier ein paar Auszüge:
Wettbewerb im Breitbandmarkt spielt
(Ja, deshalb liegen die Preise bei uns in der Regel auch 100% über den Preisen von zB Deutschland oder Frankreich, man könnte jetzt ja wie beim Mobilfunk auch die Berge und solchen Quatsch als Argument bringen...)
...
Swisscom erkennt auf dem Markt für Breitbanddienste keine beherrschende Stellung und hat deshalb ihren Konkurrenten bisher kein reguliertes Bitstromangebot unterbreitet.
...
Darüber hinaus bietet Swisscom schon seit Jahren Konkurrenten attraktive Wiederverkaufsangebote an
...
Swisscom wird die Verfügung im Detail prüfen und dann über das weitere Vorgehen entscheiden. [...] Während der Dauer des Verfahrens muss Swisscom den regulierten Bitstromzugang nicht anbieten.
Man darf also davon ausgehen, dass Swisscom das Verfahren weiterzieht, damit es den Bitstrom-Zugang nicht anbieten muss.
Und weiter dürfen wir heute von Swisscom erfahren:
Mit Natel pro liberty bietet Swisscom ein neues Abonnement mit dem günstigsten Stundentarif in der Schweiz.
30 Rappen pro Stunden wären eigentlich schon toll. Das Angebot gilt allerdings nur bei Anrufen auf das Swisscom Mobil- und Festnetz.
Hier sind alle Mobile-Anbieter gefordert, also auch Orange, Sunrise und Tele2.
Senkt endlich die Interconnectionsgebühren. Diese Gärtli-Angebote sind Augenwischerei.
Wer weiss schon, auf welchem Netz sein Kollege telefoniert oder welcher Nutzer weiss, wie man das herausfinden kann? Eben....
Donnerstag, 15. November 2007
 Eine Übernahme der deutschen Freenet durch United Internet ( GMX, 1&1) und Drillisch steht offenbar bevor.
 Ebenfalls wurde bekannt, dass Tele2 laut über einen Rückzug aus Deutschland nachdenkt. Auf dem deutschen Markt gehe es "drunter und drüber", sagte Tele2-Chef Lars-Johan Jarnheimer auf einer Investorenkonferenz von Morgan Stanley am Mittwoch in Barcelona, so die Frankfurter Rundschau.
Das Unternehmen hatte erst im Oktober sein Festnetzgeschäft in Italien und Spanien für 775 Millionen Euro an Vodafone verkauft.
Man wolle sich auf Russland und die baltischen Staaten konzentrieren.
Mittwoch, 14. November 2007
 Tele2 hat die Preise seiner Angebote gesenkt:
Um 10 Rappen bei ADSL 3500, welches neu CHF 48.90 kostet und um CHF 5.10 bei ADSL 5000 welches neu CHF 58.90 kostet.
 Webland senkt ebenfalls den Preis seines 5000er-Angebotes SpeedConnect 5000 auf CHF 59.90
Die übrigen ADSL-Anbieter haben ihre Preise für die ADSL-Angebote (noch?) nicht gesenkt. Allerdings haben Green, Netstream, Solnet und TIC die Bandbreiten ihrer VDSL-Angebote nach oben angepasst. Dies, nachdem Bluewin und myWEBHOST diese Anpassungen bereits Anfangs Woche vorgenommen hatten ( telco insider berichtete).
Mittwoch, 31. Oktober 2007
 Ab kommendem Montag bietet Aldi mit Salut!-mobile in der Schweiz wie auch Coop und Migros ein mobile Prepaid-Angebot an. Ein Abo-Angebot sei bisher nicht vorgesehen.
Ein Startpaket mit einem Guthaben von CHF 20.00 wird für 20 Franken angeboten, ob auch Telefone vergünstigt abgegeben werden, ist nicht bekannt. Gemäss Aldi-Suisse-Sprecher Sven Bradke würden die Minutenpreise noch geheim gehalten, "um die Spannung aufrechtzuerhalten".
Aldi hat mit dem Wiederverkauf von Mobilfunkangeboten bereits Erfahrung und bietet zB. in Deutschland mit Aldi Talk ein Prepaid-Angebot zu attraktiven Konditionen (auch mit Flatrate) an.
Für das Angebot wird Aldi das Netz der Mobilfunkanbieterin sunrise benutzen, wie dies bereits die cablecom und Tele2 tun. Das Angebot der Migros basiert auf dem Swisscom-Netz und Coop arbeitet mit Orange zusammen.
Wir sind wirklich gespannt, ob hier ein echter Preishammer bevorsteht. Obwohl sich die grossen Mobilanbieter offensichtlich nicht gegenseitig wehtun möchten und die Preise in der Schweiz künstlich und mit fadenscheinigen Argumenten hochhalten, scheinen sie über die Wiederverkaufsangebote regelrechte Stellvertreterkriege auszufechten. Dem Konsumenten soll's recht sein.
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