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Donnerstag, 28. Februar 2008
In Deutschland kann bei vielen DSL-Paketen eine internationale Telefon-Flatrate dazugebucht werden. Damit kann man gegen eine feste monatliche Gebühr kostenlos oder verbilligt ins Ausland telefonieren.
Wer Familie oder Bekannte im Ausland hat, kann damit eine Menge Geld sparen.
Alle angebotenen Flatrates gelten aber nur für Anrufe auf ausländische Festnetze, darum unbedingt vor dem Anruf prüfen, ob man auf ein Mobiltelefon anruft. Sonst zahlt man das Lehrgeld bei Erhalt der Rechnung.
Wir haben die internationalen Phone-Flats der bekanntesten Anbieter für Sie zusammengestellt:
| Anbieter |
Paketname |
Länder |
Konditionen |
Preis pro Monat |
| 1 & 1 |
Auslandsoption |
Ab 1 Cent/Min. in ausländische Festnetze (Liste) |
Verbilligte Tarife |
€ 4,99 |
| Arcor & Vodafone |
International I |
Ins Festnetz von Polen, Griechenland, Italien, USA, Tschechische Republik, Großbritannien, Frankreich, Schweiz, Österreich, Portugal, Spanien, Niederlande, Belgien, Dänemark, Kanada, Norwegen, Schweden, Irland, Luxemburg, Australien, Andorra, Lichtenstein, Monaco, San Marino, Vatikanstadt. |
Telefon-Flatrate (kostenlose Anrufe) |
€ 3,95 |
| Arcor & Vodafone |
International II |
Ins Festnetz von Türkei, Russland, Ungarn, Slowenien, Kroatien, Bulgarien, Slowakei, Japan, China, Brasilien, Argentinien, Chile, Estland, Georgien, Hongkong, Island, Israel, Malaysia, Neuseeland, Rumänien, Singapur, Südafrika, Taiwan, Venezuela, Zypern. |
Telefon-Flatrate (kostenlose Anrufe) |
€ 14,95 |
| Alice |
Talk4Free Europa & More |
Ins Festnetz von Europa, USA, Kanada, Australien, Japan und China |
Telefon-Flatrate (kostenlose Anrufe) |
€ 14,90 |
| Kabel Deutschland |
Flat International |
Ins Festnetz von Österreich, Belgien, Dänemark, Frankreich, Irland, Italien, Vatikanstadt, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Portugal, Spanien, Schweden, Schweiz, Türkei, Tschechien, Großbritannien, USA inkl. Alaska, Kanada, Polen und Russland |
Telefon-Flatrate (kostenlose Anrufe) |
€ 14,90 |
| Kabel Deutschland |
Best Country |
Nicht für alle Länder erhältlich (nur Länder in Zone International Top, 1, 2, 3 gemäss Liste) |
Halber Preis für Telefonate ins Festnetz des gewählten Landes |
€ 2,99 |
| Tele2 |
Auslands-Option |
Ins Festnetz von Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Kanada, Liechtenstein, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich, Portugal, San Marino, Schweden, Schweiz, Spanien, USA, Vatikanstadt |
Telefon-Flatrate (kostenlose Anrufe) |
€ 4,95 |
| Unitymedia |
International Flat |
Ins Festnetz von Türkei, Polen, Russland, USA, Australien und vielen weiteren Ländern Europas, Nordamerikas und Asiens |
Telefon-Flatrate (kostenlose Anrufe) |
€ 15,00 |
| Unitymedia |
SPAR International |
Alle Länder. |
Bei allen Auslandsgesprächen bis zu 85% gegenüber den Standardtarifen |
€ 1,00 |
| Versatel |
BestCountry Plus |
Ins Festnetz von Türkei, Russland, Slowenien, Kroatien, Ungarn, Singapur, Taiwan, Hongkong, Brasilien, Israel |
Ganztags für nur 4,5 Ct./Minute |
€ 3,99 |
Dienstag, 8. Januar 2008
 Ein mit Rupert Murdochs News Corp. verbundenes Unternehmen hat den Anteil von 14,58 Prozent am deutschen Bezahlsender Premiere vom Kabelnetzbetreiber Unitymedia gekauft.
Damit ist Murdoch nach mehreren Anläufen der Wiedereinstieg in den deutschen Medienmarkt gelungen.
Der Australier mit amerikanischem Pass war Anfang des Jahrzehnts bereits einmal Gesellschafter bei Premiere gewesen. Durch den Zusammenbruch des Medienimperiums von Leo Kirch - zu dem Premiere damals gehörte - musste er sich zunächst wieder vom deutschen Markt verabschieden.
Sonntag, 6. Januar 2008
 Ab 7. Januar bietet der deutsche Kabelanbieter Unitymedia seine 2-Play und 3-Play-Produkte mit schnelleren Geschwindigkeiten an.
Für Neukunden, die ausschließlich an den Internet- und Telefonangeboten (2-Play-Produkte) interessiert sind, ist ein Kabelfernsehvertrag keine Voraussetzung mehr. Dieser kostete bisher € 16,90 und war zwingend notwendig. Die Produkte werden somit auch für Haushalte mit Sat-TV und DVB-T attraktiv.
Donnerstag, 20. Dezember 2007
 Defensiv geht nicht mehr. Die deutschen Kabelanbieter investieren massiv in ihre Netze und planen gemäss FTD Übernahmen im grossen Stil.
So strebe der Eigner von Unity Media, der Finanzinvestor BC Partners, einen Zusammenschluss mit Kabel BW an und sei auf der Suche nach einem geeigneten Übernahmekandidaten in der Telekombranche, um die Region flächendeckend mit Breitbanddiensten versorgen zu können. Arbeitstitel des Mega-Projekts: "Kabel West".
Seit selbst regionale Telekomanbieter mit Internet-TV-Angeboten auf den Markt drängen, kann immer weniger von Marktbeherrschung der Kabelanbieter ausgegangen werden und das Kartellamt könnte grünes Licht für Fusionen in der deutschen Kabelbranche geben, welche vor allem bei den Internetanschlüssen weit hinter Ländern wie Grossbritannien, den Niederlanden oder der Schweiz hinterherhinkt.
Kartellamtspräsident Bernhard Heitzer meinte dazu in einem Interview: "Wir sind nicht blind."
Mittwoch, 5. Dezember 2007
 Gemäss Sat + Kabel sieht sich der deutsche Kabelverband als Konkurrenten der Telekom.
Inzwischen nutzten bei großen Anbietern wie Kabel Deutschland, Kabel-BW und Unitymedia insgesamt rund 684.000 Kunden das TV-Kabel im Rahmen von Triple-Play-Angeboten für den Internet-Zugang, weitere 551.000 würden es auch für Telefonate verwenden, teilte der Verband am Dienstag mit.
Der Vergleich wird von Sat + Kabel gleich mitgeliefert: Die deutsche Telekom alleine hat 13,1 Millionen DSL-Kunden, der grösste Telekom-Konkurrent zählt 2,54 Millionen DSL-Anschlüsse.
Die Stimmungmache gegen die Regulierung im Kabel-Sektor scheint als Ziel zu haben, die Übernahmegelüste von Kabel Deutschland & Co. zu befriedigen.
Das ist zwar legitim, man muss sich aber fragen, warum die obengenannten drei grössten Kabelnetzbetreiber Deutschlands es bisher nicht auf die Reihe kriegen, mehr Kabelkunden mit Internet und Telefonie zu versorgen als die Kabelanbieter der Schweiz, obwohl es in Deutschland potentiell 10x mehr Kunden gäbe...
Mittwoch, 28. November 2007
 Der IT-Branchenverband Bitkom hat das Bundeskartellamt aufgefordert, seine Massstäbe bei Übernahmen zu überdenken.
Gemäss Bitkom sehe das Bundeskartellamt die Telecomindustrie und Kabelanbieter als gesonderte Märkte an. Dies habe zur Folge, dass Übernahmen innerhalb der Kabelindustrie verunmöglicht würden.
"Wir plädieren dafür, dass das Bundeskartellamt bei seinen Entscheidungen berücksichtigt, dass Kabelnetzbetreiber und Telekommunikationsanbieter in Konkurrenz zueinander stehen", sagte Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer zu Financial Times Deutschland.
So hätte die Behörde zuletzt den geplanten Einstieg von KDG beim kleineren Anbieter Primacom blockiert. Derzeit wartet KDG noch auf die Zustimmung des Kartellamts, rund 1,2 Millionen Anschlüsse vom Rivalen Orion zu übernehmen.
In den USA oder auch in der Schweiz beherrscht die Kabelbranche rund 50 Prozent des Marktes für Breitbandanschlüsse. Einer Studie des Beraterhauses Solon zufolge werden deutsche Kabelnetzbetreiber ihren Anteil von derzeit vier Prozent bis 2010 auf kaum mehr als zehn Prozent steigern können.
Die grössten Kabelanbieter Deutschlands sind Kabel Deutschland, Kabel BW und Unitymedia.
Sonntag, 18. November 2007
 Wie die deutsche Kabelanbieterin Kabel Deutschland berichtet, wird sie ihre Paketangebote ab 19. November aufwerten. So stehen beim Tarif ' Paket Comfort' neu die doppelte Download- und Uploadgeschwindigkeit zur Verfügung (Neu 20000/1000), bei ' Paket Deluxe' wird die Download-Geschwindigkeit von 26 auf 30 Mbit/s erhöht und die Uploadgeschwindigkeit ebenfalls verdoppelt (Neu 30000/2000).
Die Tarife ‚Flat Deluxe’ und ‚Paket Deluxe’ beinhalten neu kostenlos das Sicherheitspaket ‚HighSecure Professional’ (Viren- und Spamschutz, Kindersicherung etc.) sowie das Hosting Paket ‚Start’.
Alle Paket- und Einzelangebote von Kabel Internet und Kabel Phone sind seit Juni auch ohne Kabelfernsehen buchbar. Voraussetzung ist lediglich ein Kabelanschluss in der Wohnung oder im Keller. Weiterhin muss die Wohnung oder das Haus an ein Kabelnetz angeschlossen sein, das mit einem Rückkanal versehen ist.
Bestehende Kunden können nur profitieren, wenn sie den Vertrag um weitere 12 Monate verlängern lassen.
Kabel Deutschland eifert damit dem Konkurrenten Unitymedia nach, dort können Kunden seit dem 5. November bis zu 32 MBit/s im Downstream und 1 MBit/s im Upstream erhalten.
Gemäss dem online-Magazin Sat+Kabel bestehen Gerüchte, dass Kabel Deutschland einen Börsengang vorbereite.
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